besonders an Pferden, auch sind zu diesem Ende, auf eineBevölkerung von 1Z10 Seelen, das Weichbild einbegriffen,zwölf Wirthshäuser vorhanden, nnd nebst dem kann jederBürger nnd Einwohner »och Mcßleute beherbergen, was sogarim Kapuzinerhospittum, wenigstens znm'Schlafen, anellebereinknnft mit einigen Wichen statt bat, unter welchendie znc Lilie und im Bade dem Reisenden vorzüglich zu em-pfehlen sind. In der Umgebung befindet sich daS NonnenklosterI.n-k'illc-Oieu (s- diesen Artikel), eine Dadanstalt bei derGlane, so >vie einige Landhäuser; aber die vielen Moorkviesengeben der ganzen Gegend einen öden, flachen, trüben Grundnnd Boden, der enifnmvfr nnd bester benutzl in physischer, sowie in moralischer Hinsicht für die ganze Anwohnerschafr heil-sam und nützlich wäre. Von der Stadt aus hak man schölleAussichten auf die höchste Alpenkcrte bis znm sVlnntdlanc,nnd für den Geologen sind die vielen Blöcke von Nagelsttthemerkwürdig, welche im ganzen Thalgcländ'e nnd sogar aufdie Anhöhen, allenthalben hingeworfen und hingclagert sind.Vermittelst einer langen Wasserleitung mit eisernen Röhre»,ist die Stadt nun mit hinlängliche» Brunnen versehen worden,die ehemals mangelten.
Ro?scire, Weiler an der Sane, Pfarre und Bejirk?ar-vaxnx; 279 Einwohner.
Ilcmgevc, kaxine, Rridrn Agrm, also Nokhwafser,Weiler am gleichnamigen Dache, Pfarre 8t.-Nartu>, BezirkLliätcl; mit 58 Einwohnern, welche den dasiacn gnien Torfbenutzen. Gegenüber liegt der waadtländischc Theil, wei-cher zum Kreis Oron gehört. -
k>ue, Rnw, klnttavills, Bezirk, anS 2? Gemeinde» ge-bildet, welche eine Bevölkerung von ÜN7 Seelen haben. DcrMarktflecken selbst, den man höflicher Weise Stadt nennt,ist ziemlich unbedeutend nnd die Straffen und anöerst schlechtgepflastert, aber sehr malerisch steht daS alte Schloff mit seinerUmgebung auf einem hohen steilen Felsen, nnd die AnSstchrvon da ist herrlich und ausgedehnt. Als Herberge wird dasStadthaus am mecsten besucht. In der Pfarre wohnen ü',7Menschen, wovon im Flecken selbst nur 152, wo man, 16ZÜ,chlia LIancde, gcborne Varmv, von Lcndlciw, eine .Hexe,verbrannt hat, die mit einem schwarzen Teufel, NamensGabriel, allerlei Böses getrieben harre, obschon er kalt warwie Eisc der mußte also aus der Glerscherregrou der Höllegekommen seyn.
Wenn ein Mal eine ordentliche Straße von Frei bürgnach Lausanne über klomont nnd Iflne angelegt tviirde, soerhielte dadurch der Gcwerbsflciff beider Orte «inen bessernSchwung; allein bis dabin ist ;n diesem Ende, waadl sau-disch er SeirS, wenig Bereikwilsigkeir gezeigt worden, obschondie Vermehrung nnd Erleichterung des gegenseitige» Verkehrsbeiden Theilen, ja Alle» nnd Jeden f ommcn würde, wennsie sich nur über die Selbstsucht und Kurzsichtigkeit des Asgeublicks zu erheben wüßten.