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9 (1834) Der Kanton Freiburg, historisch, geographisch, statistisch geschildert ... : ein Hand- und Hausbuch für Kantonsbürger und Reisende / herausgegeben von Franz Kuenlin
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85
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Scherlun, Scherlan, zwei Meiereien, Pfarre Kif-fers, welche man auch Tscherlun und Tscherlan schreibt.

Scherwyl, s. Locke, la.

Schiffencn, kleiner Weiler an der Sane, PfarreDüdingen .

Schleif, im, kleiner Weiler, Pfarre Tafers.

kiciernee, le§, zwei Weiler, einer in der Pfarre Lkarmezt,wo man eine Schwefelquelle findet, und der andere Pfarrekllbeuve, beide im Bezirk Greyecs.

Schmittcn, ehemals O thmarswyl, Dorf auf halbemWege nach der Senscnbrückc, Pfarre Düdingen .

Schönfels , Lcllerocke, zwei Meiereien, Pfarre Hei-kenried, mit den Trümmern eines alten Schlosses.

Schwarz esee, das Bad bei'm, wurde auf dessen linkemUfer, in einer schönen Alpenwelt, 1783 entdeckt und 1812 neugebaut. Es wird im Sommer stark besucht, besonders seitdem»1823 und 182'i, eine Strafe dahin gebaut worden ist; undnach seinen chemischen Bestandtheilen gehört es zu den kaltenSchwefelwassern ohne Eisen. Unten am See befinden sich zweiGypsmühlen, und in einer derselbe» werde» gute Brnnnen-röhrcn aus Thon gebrannt. Zn kleine» Bergreisen ist dasBad, welches ein Wirthschaftsrecht besitzt, sehr geeignet, daman seine Ausflüge täglich wechseln kann, und die ganze Ge-gend sehr malerisch ist. In der Nähe, im Hochberg undKleinen - Ganterist wurden, 1832, neue Schwefelquellenentdeckt.

Schwenny und Umberts-Schwenny, zwei Weilerin der Pfarre Tafers.

Seedorf, schönes Landhaus und beträchtliches Gut,Pfarre krer, Bezirk Frei bürg. Ehemals ging die Straßenach Peterlingen dort vorbei, und auf der der »achhsrigePabst Felix V. auf das Concilium nach Basel zog.

Sehli, Weiler im Jnchschrot der Pfarre TaferS obGälte rn.

Sekgiswyl, Weiler, welcher theilSweise in den PfarrenHeitenried und Tafers liegt.

8em5alee, beträchtliches Pfarrdorf, auf der Straße vonLulle nach Vevev, Bezirk LIiäteI-8t.-Oei>78, wo am 26.März 1830 ein Tbeil desselben verbrannte; 501 Einwohner.Die Glashütte, welche größtentheils in der Gemeinde Lrociens,Bezirk Lite liegt, wurde im Jahr 1776 angelegt;- sie beschäf-tiget im Dnrchschnitt 150 bis 160 Arbeiter, liefert gute Waa-ren , uttd in der Nahe werden Torf und Steinkohlen ausge-beutet.

8c»eiian, ehemals Senneli, Weiler, Pfarre Stzinz,Bezirk Freibnrg; 61 Einwohner.

Senke »brücke, 8üiZilie, kleiner Weiler, Pfarre W ü n-