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ErklSnmg von sich geben, daß sie niemals auch nac den enk-ferntesten Gedanken gehabt HNke», durch diese Vorrede dkeRechte der Regierung anzutasten, welche sie feierlich aner-kennen »nd in alle» Theilen als wohlerworben betrachten.Kairm war dieser Streit geendet, als das Kloster Maria Steindie Oberherrlichkeit einiger Dörfer ansprach. Kurz vorher (16st8)wurde dieses Gotteshaus aus dem Beinwylerthale nach MariaStern verlegt, und fieng nach und nach an, sich aus seinerfrühern Dürftigkeit zu erheben. Solothurn bewies dir HoheitS-rechre und das Kloster mußte sie anerkenne».
Die Jesuiten hatten nicht nur auf das ErziehnngSwesen„nd das Kirchliche, sondern auf das gesammte politische Lebengroßen Einstich. Schon bei ihrer Aufnahme (16',6) suchte mandem vorzubeugen, was dann wirklich erfolgre; es wurde da be-stimmt, daß sie sich „allen Faktionen, Sraud- und Hauösachenbemnstigen sollen." Bald mußte die Regierung ihnen und allenKlerikern verbieten, bei so unzähligen Gelegenheiten in denHäusern berumzuschwärmen und Glückswünsche und Besuche ab-zustatten. Die Jesuiten suchten vorzüglich durch glänzendesCeremoiiiengeprcinge das Volk vom Plarrgottesdienste zu ent-fernen und au sich zu ziehen. Als sie 1778 aufgehoben wurden,fand mau bei ihnen 9',0 Louied'or in spanischen, französischen,portugiesischen und genuesischen Goldstücken.
Nach der Aufhebung der Jesuiten belebte eine geraumeZeit hindurch ein gurer Geist einen beträchtlichen Theil derGeistlichkeit. Wissenschaftliches Streben wurde besonders vomKantor Hermann angeregt. Um ihn versammelte sich einschöner Kreis aufgeweckter Mitbrüder; Viele sehen wir segcns-voll in der ökonomische» Gesellschaft wirken; Andere als Mit-glieder der helvetischeil Gesellschaft über das gewölmliche Lebenund die gemeinen Ansichten sich erbeben. Um diese Zeit beschloßdie Regierung von BalrhasarS Sura hlelvctioium circa racrn«in Ercmplar in'S Archiv und eines auf die Sradrbibliothekzu legen.
Als die Franken den vaterländischen Grenzen sich naheten,da wurde das Volk gegen sie fanatisirt, als ob sie Feinde derReligion waren; die Franken kamen, ihre Grundsalie bliebenund auch die Religion blieb mit ihnen. Unter der helvetischenRegierung wurde manche Stimme laut i die Chorherren u.s. w.brachten auch gar zn wenig Ruhen dem Darcrlande. Da sprachder solorhnrnische Sravipfarrer Pflnger: „ Gebr mir vier Hülfs-priestcr und eS genügt für die ganze Stadrgemeinde." Aufdie Mediarionsregiecung harren im Anfange einige Geistlichebedeutenden Einfluß. 1810 wurde der anfgeweckie I. Hegels,müller, Pfarrer in Grehenbach, Freund des hochgcfcierienWessenbergs, aus dem Kantone gewiesen, weil er geprediget, dieMutiergottesbilder unterscheiden sich blos durch ihre» MateriellenWerth; die Rosenkränze werden nur mir dem Munde gebetet;das Gnre der Bittgänge bestehe nicht in ihrer Lange ». dgl.
Die Regierung von ILlst bemühte sich, dadurch beim Volkeihr Ansehe» zu befestigen, daß sie überall Religion heuchelte.Dies that sie schon in ihrer ersten Proklamation, als sie sich