Vorrede.
Hilfsmitteln und litterarischen Kenntnissen zumRuhme-es Vaterlandes versehen wäre: alleinbrS daher sah ich von einem Bajern nichts sol-ches bearbeitet, wenigstens noch nichts im Dru-cke hervorgegeben. Ich wagte es also bey mei-nen müßigen Stunden, deren es wahrlich inmeinem Berufe Manche giebt, aus verschiede-nen Büchern, Bücherverzeichnissen, Bibliothe-ken und Korrespondenzen so Vieles zusammzu-tragen, daß daraus gegenwärtiges Werk ent-stund, welches freylich noch nicht zu derjenige»Vollkommenheit gediehen ist, welche ein so weitumfassender Gegenstand erfodern würde, undich ihm geben zu können gewunschen habe. Wersich aber in meine Lage und Umstände seyenwird, wo ich nach so vielen kostspieligen Korre-spondenzen manchmal nicht eine Antwort erhielt,wo ich von Bibliotheken entfernt manche ein-zelne entlehnte Bücher mit schweren Kostenhieher bringen lassen, und dann wieder fort-schicken mußte, wer noch dazu bedenkt, daß ichwohl mit hundert Gelehrten hatte bekannt seyn,die mir in jedem andern Falle, aber nur nichtin diesem hilfreiche Hand hätten leisten können,oder wollen. Kurz, wer alle meine individuel-le Verhältnisse in denen gewiß andere, die die-* 4 ses
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