Widerlegung, warum die Juden Mes-ft«m nicht annehmen wollen. Jngolst. 1548. 4.
Er hat auch einen großen Theil des hebräischenBücherverzeichnisses, so in der churfürstl. Bibliothekzu München vorhanden, zusammengeschrieben , wie<iuö den auf dem Rande desselben befindlichen Wor-ten : Paulus iEmilius hic tinem f'ecit, abzunehmenist, und welches aus einer in des Hr. geistl. RathsZor. Weftenrteders Bevrräge zur vätcrl. Hi-storie rc. zten Bande befindlichen Anzeige vonAusgaben, Lunstsachen, Künstler undGelehrte so anders betreffend von 1551. bisi;yy. am bajerischen Hofe, erhellet, wo es heißt.1574. Item dem Paulo Emilius Romanus,Von wegen, daß er 46 Wochen lang der Libertygewartet 196 fl.
Med. Annal. Acad. Ingolst.
Agrikola ( Aegidius ) ein lutherischer Rechts-gelehrter , war zu Neukirch in der obern Pfalz »578.den 13. July gebohren, studirte zu Tübingen, Srraß-burg, Jena und Altdorf, war zu Basel 1609. Dok-tor, 1613. aber Professor Ordinarius Codicis , undhernach seiner Fakultät Senior, wie auch der Re-publik Nürnberg Rath. Er starb 1646. den 16.Oktob. im <-8. Jahr zu Nürnberg. Seine Bildnißvom W. P. Kilian gestochen, befindet sich in Roth-stholzens Icon. Altdorf. Seine Schriften sind
De Actionibus in factum, Praes, scip. Gentile.Altdorf. 1604.
Ad Tit. XIV. L. II. Instit, de haeredibus insti-tuend s. Ibid. 1619.
Dodecas quaestionum controversi juris. Ibi-dem 1619.