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dem Scheiterhaufen wäre gezwungen worden. Erfand aber Gelegenheit zu entfliehen, gieng nach Mit-tenberg, und wurde vom Luther nach Preussen ge-schickt , predigte allda 18 Monat, kam hierauf wie-der nach Wittenberg, sodann nach Augsburg, all-wo er 1534. als Lehrer der dritten Klasse an demGymnasium zu St. Anna angestellt worden, undrzz6. in das Würtenbergische, ward daselbst erst-lich zu Leonberg, hernach zu Winnenden Prediger,und starb 1545. Er schrieb
Ennarrationes Evangeliorum dominicaliumad dialecticam methodum & rhetoricam dispo-sitionem accommodatas adjectis locis theologiscis & subnexis aliquot propositionibus.
Etliche Fragstücke von den Hauptpunk-ten christlicher Religion.
Einige Schlußreden von der Messe, Feg-feuer und Ablaß.
| Jöch. gel. Lexik. Gesn. Epit. Bibl. Crusii An-
| nal. Suev. Med. Annal. Ingolst.
Seelender (Wolfganq) ein Benediktiner undPrior zu St. Emmeran in Regensburg, war vonProschowitz in Böhmen gebürtig, wurde von seinemAbte Hieronymus Weiß das drittemal nach Prag zudem Kaiser Rudolph, und dem päpstlichen Nuntius,hierauf nach Rom zu Klemens dem Achten 1597 . inBetref der Klosterprivilegien abgeordnet, wo er sei-nen Auftrag sehr geschickt und mit dem beßten Er-folge ausführte. Er wurde nachgehends 1602. zumAbr des Klosters Breunow in Böhmen erwählt, wel-chem er mit allem Ruhme vorstund, und den 7. Sep-tember 1619. starb. Er schrieb
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