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delberg sehr wohl schicket, und Eonrad sich selbst ili'Statutis r'atisponens. de Magenburg. schreibet,auch Aventin Lib» VIll. Annal. pag. 786. ihnMaidenburgensem nennet. Zu Deutsch war eePf«ff Ätirts von Mcidenberg, wie auch pfaffLeunt von Maidcn'ourg geheissen. Ueber daSmachen gleichfalls die .Scriptor. Rer. Magdeburg,von ihm gar keine Meldung, und die ersten Grün«de zu den Wissenschaften legte er zu Erfurt, daswohl nicht geschehen wäre, wenn er in Magdeburggebohren, und zu Hause gewesen wäre. Zu seinenLebenöumstanden kommet ferners nachzuholen, daßConrad von Paris nach Wien gekommen, und da-selbst über 15 Jahre die Stelle eines Professors undRektors der Schule bey St. Stephan mit großemLobe bekleidet, von da aber nach Regensburg sich be-geben, einige Jahre in dasiger Domkirche mit allge-meinem Beyfalle geprediget, und hierauf eine Dom-prabende erhalten habe. Warum, und auf wasWeise er aber nach Regensburg gekommen, erzählter selbst in dem von ihm verfaßten Officio de S.Erhardo.
Bey seinen Schriften ist noch Folgendes nachzu-tragen , und zu verbessern.
Oeconomia, opus ingens Libri III. Das Ma-nuskript davon befand sich auch in der Bibliothek deShollsteinischen Herrn Staatsrath lVilhelm vonE>'den, und die Vorrede zu diesem Werke hatGotthelf Struv seinen Notis litterar. ex MS.erutis, Falcic. IV. pag. !ji. - 91. einverleibt.
De Limitibus Parochiarum L, I, (in fine).
Explicit Tractatus de Limitibus parochialibusin Ratispona editus an. Domini 1372. Die Men»sis Maji 31*