Leben und Schriften. XXXVII
ten und Betrachtungen aufopferte, zu verdan-ken, daſt ſelbſt diejenigen Perſonen, widerwelche ſeine Entſcheidung ausfiel, mit ihm zu-frieden waren. Seine Erholung waren ſeinewitzigen Arbeiten.„Alle meine Satiren, ſchrieb„er mir einſt, habe ich auf meinen Expeditio—„nen und waͤhrend ſolcher Geſchaͤßfte gemacht,„wo ich mit den Antipoden des Witzes zu thun„hatke.“ Der itzige Herr Hofrath Kaͤſtner inGottingen, dem ein ſcherzhafter Satyr oftauch die Geißel in die Hand gegeben, ver—fertigte auf ihn bey jener Veranlaſſung folgendesfeine Siungedicht:
Zu ſrotten und uns arm zu machen,Iſt Rab'ners doppeltes Bemuͤhn:Man ſtebt ihn uber alle lachen,Und alle ſeuſien uber ihn.
RNabeuer ſagte im Scherze zu ihm, daß er dieſesals Advokate der Baueru und der Narren ge-macht habe.
Indeſſen entriß die Vorſehung unſerm Ra-bener einen Freund nach dem andern, um ihreVerdienſte an entfernten Orten zu belohnen,
4 und