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6) Bei der Deftillation, die fehr unpaffend in feuchteUnd trockne eingetheilt wird (bei der erfteren ift die,zufleftillirende Subftanz flüjjig ,— und die Operation felbftführt nach Art ihrer Befchaffenbeit und den verfchiedenendabei habenden Zwecken die ’ Benennungen von Abziehen(Abßrracti&), Cohobiren (Cohobatio und Rektificiren ! Recti-ficatio) —■ bei dev letzteren trocken, und das werdendefl il Jßge Deflillat wird erft durch die holle Temperatur er-zwungen) — wendet man nach £rt der Richtung, nach derdie abzukiiiilend . D.mpfe geleitet werden, die entwedergerade pufficigend ( D-eftillationes rectae f. -per afcenfum),(chief, fchn'ige oder feitwilrts gehend QDeJi. Qbliquae, perlatus, per inclinationem) oder unterwärts gehend iü ([Dejt. perdefcenfuni) , die nur noch wenig und meiUens im Grofsen,z, B. beim Theerfchwclcn angewandt wird )■ verfchiedengebauete Gehifse an.
Die gerade auffteigende Deftillation wird bei Körpern an-gewandt, die fclion bei der Siedhitze des Waffers der Ver-flüchtigung fähig lind ; man erhitzt diefe im Kleinen imSandbade Qfehe 2) Kapellenofen) flehenden — Kolben, undim Grofsen in Blafen (J- r eficae'), die mit dem (gläfernenund im zweiten Falle nietallsnem) Helme QAlembifus'), oderdem Käthe QCapitulum) bedeckt find, in weichen fich dieaufftaigenden Dämpfe verdichten, in die Tropf rinne fallenund durch den an der Seite befindlichen Schnabel in die(Samit in mittelbare oder unmittelbare Verbindung gebrach-te Vorlage (Excipulum ) liberlliefsen.
Pelikan der Alten. Vafes de rencontre,
A» G. Lentin, Etwas über den Procefs der Deftillation.Gotting 1799 - 8- Hahnemanns Apothekerl'exicon. Tb. I,S. 215. WeftrumVs Bemerk, und Vorfehlägo für Brannt-weinbrenner > m. Anm. von Grave. Hannover 1796. — mitI Kupf. 1303. 8- Neuenhahn üb’, die Helme der Bräunt-Weinsblafqn. Erfurt 1795. g. Göttling's Tafchenb. 1798-S. 55. 158* Fijcher Befchreib. einer zur Spätling des Holzes
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