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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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2 tens — bei eigentlich chemifcher Berührung » WOZwei chemijch vcrfchiedengeartete ftlajjen Jick -vermöge

ihres

elektrifchen Verhältnifses entwickelt, und zugleich gezeigt,dafs cs von dem ohemifchen nur durch die Alt des Erfchei-nens vcrfchieden fey» Auf der Fläche weilend und in derenRichtung wirkend, mufs es nothwendigerweife in folchcnSubftanzcn am lebhaftefien hervorgerufen werden, derenganzes Wefen in Fläclienbelu’uptung bofleln; daher ft-henwir es in den rigiden Subftanzen faß bei jeder Art von Buf-fen kommender Erregung am reinjien fielt gehalten, währendes in den flüfsigen entweder gleichzeitig mit dem chemi-fchen Verhältnifse gegeben ift, oder auch in diefes überzu-gehen im Begriff lieht.

Die Art der Erzeuguug deffelbon iß fo mannichfach , alswie es die Umftünde find, denen die Snbfianzen unterwor-fen werden können — um von außen, nach ihrem Innern*u, erregend zu ^wirken. Wir feiten daher, dafs Körpereicktrifch werden durch Berührung. Dahin gehört die foge*nannte blcfse Berührung, verbunden mit Druck nach einerRichtung, dicl'elbe von verfchiedenen Graden dev Stärke, biszum Stofs; durch Frfchütteriur ::, welche zugleich durchdie Phänomene des Schalls und die damit verbundenen ab-wechfelnden Contrahtionen und Expanüonen der erfchütter-ten Maße (duroh Chladni's Schallfiguren am heften anfchaulichgemacht) fichtbar gemacht wird; ferner durch gegenfeitigenDruck zweier ungleichartigen Subftanzen, mit ftets wech*feinden Richtungen, d. i. durch Friktion oder Reibung, wel-che zugleich deshalb die ftärkfte Elektricitätserregiüig dergeriebenen Körper möglich macht, und auch atn gewöhn-lichften in diefer Abficht angewendet wird ; weil die fieltreibenden Subftanzen ftets abwechfelnd nach allen nur mög-lichen Punkten ihrer Maße druckend und erfchütternd er-regt werden, und daher den mit den beiden erfteren Metho-den

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