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Grundriss der Chemie : zum Gebrauch seiner Vorlesungen entworfen von K. W. G. Kastner
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aus lieh falliCt gefialtet, dadurch Hydrogen ala Gas auf derandern Seite hervorgehen läfst, und mit dem gewordenenOxygen und demjenigen der umgebenden Atmosphäre ver-eint die Oxydation jenes Leiters bewirkt, Daher find auchdiejenigen feuchten Leiter, welche auf eines der Metalle ambellen wirken, am voizügüchften zu hoher galvanifcherWirkung gcfchickt. Nach Davv ( Gilbert's Annal. B, VIII*S. 311.3 wirkt Salpeterfäure und oxydirto Salzfäure als Lei-ter zweiter Klaffe am haften; diefen folgen diejenigen Me-tallaiiflüfungen in Säuren, die lehr Oxygen reich find, dannSalzfäure, Sohwefolfäure, und die aus der Verbindung die-fer Säuren, der Salpeterfäure und den Alkalien entfiandenenSalze; (— wobei es bemerkenswerth iß, dafs nach Rittereine halbgefättigte Kochfalzlöfiuig in Waffer liärker wirkt,als eine vollkommen gofättigte und felir.conftant in der Wir-kung eine Milchling von Kochfalzlöfung, Lakmusabfud undOchfengalle iß. Sehr fchwach wirken Waffer und alkal.Lauge ; letztere nur bei der erlien Berührung. Die Actionin dev Säule oder auch in der einfachen Kette hat daher auchin dem Vcrhältnils der Energie ftatt, mit welcher der feuch-te Leiter, auf einen der Leiter lfter Klaffe, auffer der Kettefchon wirkt. Aus demfelben Grunde ilt die Wirkfamkeitauch um fo ftärker, als wie eins der Metalle vorzüglich vondem Leiter zweiter Klafie, fchon außer der Kette angegrif-fen wird. Daher find Säulen, deren Metallplatten aus Zink ,und Silber, nach Volta, oder Zink und Pieisbley, nach Blu-menbach und Morechaux, oder mit Kohle nach Davy, oderauch Stus Zink und Kupfer (der Wohlfeilheit und Dauer-barkeit des Kupfers wegen die gebräuchlichften) beßehen,die wirkramßen, während Eifen und Zinn weit fcliwä-chere Wirkungen äußern ; und nach Ilaldane (Gilberts An-nalen B. VH- S. 193—202.) bilden die Metalle in Rückficktihrer Wirkfamkeit folgende Reihe :

Zink