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§• 36 .
Schon -früher fanden wir, dafs die Farben über-haupt nur durch die Verfchiedenheit der Energie, mit
der
das äufserfie Roth des andern berührte; zwilchen den Gren-zen beider legte er einen dick geftrichenen, fchmalen Streifen,liaibgefchwärztes IlornlUber, liefe es über eine Stunde indiefer l.age, und zwar dafa fortdauernd die nemliclien Far-ben mit den nemlichen Stellen ihrer Begrenzung zufam-roenblieben. Sofern durch diefe Stellung der Farbenbildernothwendig das Maximum der reducirendeu Wirkung deseinen, mit dem Maximo der oxydirenden des anderen zu-lammenfällt, und in einander geht, war zu vermulhen,falls die Energie beider Wirk, gleich, dafs lie lieh entgegen,letzend aufgehoben haben winden; ibefes iand aber nichtftatt, fondern die Obei fluche des II. S■ war von dem ledu-cirenden P iolett aus fo weit in die Oxydationsfjihüre de'sandern F, Bildes geTcUwärzt, (bis in defseu Grün 1 als wenndiefe gar nicht vorhanden gewefen wäre, und die fiärklieReduction fiel in das Orange des andern F. B, — 2 mächftunter der gefchwärzten Oberfläche entdeckie 11 . eine weiftewiederoxydirte Schicht des H, S., die gleich nach demGrün in dem andern F. B. aniieng, durch Gelb, Orangeund Roth hindurch ftärker wurde, ihr Maximum olnigefährunter dem IndigblaU des erftereu F. B. haue, und vonda allmählig abnehmend (ich in oder um das Grün deCelbenF. B. zu Null verlohren haben würde, wenn nicht hier die,denselben F. B. eigenthümlich zukomme.ule Oxydalions-fpliäre begönne. Mithin hatte die Oxydation des zweitenF. B. lieh mit einer, der Reduction gleichkommenden Ener-gie, nur nach entgegengefetzter Richtung dargeftellt. N ergl.a. a. O. S. 207—210. Und ferner vergl. das vorhin gege-bene Schema über die Farbenyviikung, §. 55, — Ritter
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