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Anleitung zur Gestein- und Bodenkunde, oder das wichtigste aus der Mineralogie und Geognosie ... / von F. X. M. Zippe
Entstehung
Seite
XII
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und Manches enthalten, was Übergängen werden konnte,weil es für den praktischen Zweck entbehrlich war; auchmüßte es als solches anders geordnet seyn. Ich binnämlich von der streng logischen Ordnung eines rein wissen-schaftlichen Werkes etwas abgewichen und habe mit Dingenangefangen, welche nach einer solchen erst später hättenbehandelt werden sollen. Ich stellte mir den Weg vor,welchen ein unbefangener, mit Systemen und Vorkennt-nissen ganz unbekannter Naturbeobachter einschlagen würde,wenn er sich einige Kenntnisse vom Baue der Erdrindedurch eigene Anschauung und ohne wissenschaftliche An-leitung verschaffen wollte. Das Erste, was ihm in dieAugen fallen würde, dürften dann wohl die größernMassen seyn, ihre verschiedenen Gestaltungen und dieUnterschiede in der Art und Weise, in welcher sie Fels-bildungen zusammensetzen; erst bei genauerer Untersuchungund Vergleichung der Massen würde er die Verschieden-heiten ihrer Materie und die der einzelnen Zusammen-setzungstheilchen auffassen, und so zu dem Begriffe desMinerals kommen.

Der erste Abschnitt des Buches behandelt daher diegenannten Verhältnisse und entwickelt daraus die nöthigenVorbcgriffe zum Verständniß der folgenden. Bei der Be-trachtung der Mineralien im zweiten Abschnitte habe ichmich auf jene Gattungen beschränkt, welche in der Zu-sammensetzung der Gesteine sich finden. Die wichtigstenund am häufigsten vorkommenden sind auch am ausführ-lichsten abgehandelt worden; einiger wenigen, deren Kenntnißihres seltenen Vorkommens wegen entbehrlich scheint, istgelegenheitlich im dritten Abschnitte bei den Gesteinen er-wähnt worden; jene Mineralgattungen aber, welche nichtin einem bestimmten Verhältnisse zur Gesteinbildung stehen