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Anleitung zur Gestein- und Bodenkunde, oder das wichtigste aus der Mineralogie und Geognosie ... / von F. X. M. Zippe
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170
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§. 146 .

Wir stehen mit der Betrachtung des Kohlenstoffes im Mi-neralreiche gewissermaßen an einer Grenze zwischen dem orga-nischen und unorganischen Naturreiche; wir finden hier, daß dieNatur einen Theil des Stoffes, welchen sie zur Bildung vonOrganismen aus der Atmosphäre und aus dem Mineralreicheentnimmt, letztem in veränderter Form wieder zurück gibt. Das-selbe geschieht auch bei der Bildung jener Bestandtheile des Bo-dens, welche als Bedingung für dessen Fruchtbarkeit angesehenund insgemein mit dem Namen Humus bezeichnet werden; erkommt hinsichtlich seiner chemischen Eigenschaften nahe mit einemTheile der Kohlenbildung des Mineralreiches überein, und seineFortführung aus der Dammerde durch den Auswaschungsproceß,dann die Ablagerung desselben an dazu geeigneten Stellen er-klärt uns zum Theil die Torfbildung, welche wir in manchenAblagerungen von Braunkohle unverkennbar wiederfinden.