die Anleitung zu den uͤbrigen Kuͤnſten, welcheihr eigenes Genie nachher ſo ſehr ausbildete.von den Aequptern erhalten haben, erhellet ausder Geſchichte, welches auch durch die Ueberein-ſtimmung, die unter den älteſten griechiſchengeſchnittenen Steinen und dem ſogenanntenaͤgyptiſchem Geſchmacke Statt findet, beſtaͤ:tigt wird. Der erſe, von einem griechi—ſchen Kunſtler geſchnittene Stein, war, wieeinige berichten, derſenige, welchen Polp—krates, Koͤnig von Samos , beſaß, und denein gewiſſer Theodorus von Semos, der imſechſten Jahrhunderte vor Chriſti Geburt leb—te, geſchnitten hatte. Ungefahr bundertJahr ſdater, von der Zeit des Perikles bisauf Aierander den Großen, erreichte dieKuni ihre größte Vollkommenheit, und dasmelze Gebot dieſes Kemiges, daß nur Pyrgo—teles ſein Bild in einem Steine ſchneidenduͤrſte, lehrt uns dieſen Kuͤnſtler als den da—mals beruhmteſten Meiſter kennen. DieKunſt verblieb in Griechentand bis ſelbiges
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Buch
Von geschnittenen Steinen und der Kunst selbige zu graviren / von Christian Ramus
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6
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