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1 (1849) Die Giebelgruppen und andre griechische Gruppen und Statuen / erklärt von F.G. Welcker
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Einleitung.

ist uns kein Beispiel einer Giebelgruppe mehr mit vollerSicherheit bekannt, weder aus der Zeit Alexanders und derDiadochen, die so viele grosse Tempel, namentlich in Ionien entstehen sah, noch in Rom . Im Giebelfelde des Pronaosdes Pantheon sind Statuen nicht gewesen 18 ). Man hat darinRelief angenommen, nicht bloss früher 19 ), sondern wegender geringen Ausladung des Giebels auch in neuerer Zeit.Auch E. Platner , der sich bei einer besondern Gelegenheitoben befunden, glaubt in der Beschreibung Roms (III, 2S. 348) wegen der vielen auch von unten wohl sichtbarenLöcher in der Hinterwand an darauf befestigte Reliefe, be-sonders auch weil dort Andreas Fulvius noch Reste von Plat-ten aus einer aus Gold und Silber bestehenden Compositiongesehen habe. Diese Platten lassen aber eher vermuthendass das Tympanon durch diese kostbare Bedeckung unddurch keine Art von Bildwerk verziert war und dass die

der gleich alte der Aeginelischen Schule jetzt von neuem aulblübt, sozwar dass er auch von jenen und mit ihnen von der Ionischen Schuleganz neue Vorstellungen erwecken muss, nicht auch Figuren im Gie-helfelde, sondern vielmehr (nur drei) auf den Akroterien des Giebels,wie man es bisher verstanden, anzunebmen seyen, wird unentschie-den bleiben müssen."

18) Plin. XXXVI, 4, 11. Agrippae Panlheum decoravit DiogenesAtbeniensis: et Caryatides in columnis templi ejus probanlur interpauca operum: sicut in fasligio posila signa, sed propter allitudinemloci minus celebrata. Die Worte quae unquam: Pantheon JoviUllori ab Agrippa factum XXXVI, 24, 1, sind nach dem Cod. Bam-berg. zu vertauschen mit quae unquam vidit orbis, non et tectumdiribitorii? und hiernach Pa'llt Hills Vermutbung in der Abhdl. überdas Pantheon in F. A. Wolfs Museum I S. 215, die er in seiner Ge-schichte der Bauk. II S. 2S3 als Thalsache anführt, dass der Siegüber die Giganten vorgestellt gewesen sey, von selbst weg. Den lrr-thum hinsichtlich des Jupiter Ultor, welchen Canina Archil. Rnmnnap. 81 noch befolgt, beseitigt nach dem Cod. Bamberg, auch Urlichsüber das Pantheon in der Encyklop. von Erscb und Gruber S. 471.

19) Stieglitz Arcbäol. der Bauk. II S. 102 (Relief aus Erz). Hirta. a. O. Piranesi hat nach Hirt die Gigantomachie sogar in die Zeich-nung aufgenommen.

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