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Erfindung hineinzutragen, wobei leicht einige Züge die zurCharakteristik dieses Alters dienen sollten, der des Indivi-duums Eintrag thun konnten; und cs wird sodann, wie esscheint, die Einerleiheit der Person durch die auszeichnendeTänia in Verbindung mit dem was von Aehnlichkeit übriggeblieben ist, verbürgt.
Im Brittischen Museum 32 ) findet sich Sophokles auch aneinem Bruchstück von einem sehr grossen Sarkophag abge-bildet, das in Rom nicht weit vom Grabmahl des Augustusund dem Tiber gefunden wurde. Auch hier fehlt die Tänianicht. In grossen, fast runden Figuren vor einer Halle vondrei geriefelten, verkünstelten Säulen sieht man den ältli-chen Dichter, lesend; vor ihm steht eine Muse mit einerMaske in der Hand. Die Maske hat nicht entschieden dentragischen Charakter, aber auch nicht den komischen, wiedie Muse selbst nicht bestimmt den einer Muse; diess istein Fehler des Zeitalters, die Gesichtsähnlichkeit des Dichtersaber mit Sophokles deutlich genug. Auf einer andern Sar-kophagseite in demselben Museum 33 ) ist auf beiden Seitenvon einer langen Inschrift ein Dichter und eine Muse. DerDichter sitzend, ein Bücherkorb neben ihm, hier eine Musehinter welcher die tragische Maske sichtbar ist, vor ihmstehend mit dem Ellbogen auf eine Säule gestützt, dort das-selbe, nur dass die tragische Maske hinter dem Stuhl stehtund der Dichter liest, während er auf der andern Seite zudeclamiren scheint. Die Büste des Verstorbenen selbst istam rechten Ende angebracht. Die Inschrift aber schliesst:Movaai 16 coiftä ftov xquzovoi, den Musen übergab ich
32) Im sechsten Saal N. 11. Synopsis of the Contents of ihe Brit.Mus. 47 ed. p. 77. Den Sophokles erkannte Hr. Birch. Abbildungim Brit. Mus. X pl. 34. P. 79: this head — had traces of havingbeen encircled with a flllet.
33) Synopsis XI, 5 p. 86. Dallaway les beaux arls en Angleterretrad. par. Millin T. 2 p. 82, wo die Musen nicht richtig benanntsind. Die Inschrift Jacobs. Append. n. 252. Meine Syllog. Epigr.Gr. p. 296.