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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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ser Thätigkeit scheint die von Anfang auf jene grossenEntdeckungen in einem weiteren Kreis erregte Aufmerk-

Ding sein Recht durch seinen Kanon zugeschrieben, kann seitlang nicht mehr gelten. Denn in den neueren Campanischenund Sicilischen Sammlungen sind die Gegenstände klarer, sowie die Kunst schöner als in den Vaticanischen (Passeri) undgrösstentheils den Toscanischen und andern früher bekanntenVasen. Gegenwärtig lässt sich einiger Fortschritt erwarten.De Rossi in Rom hat seine nicht sehr grosse, aber durchmanche Eigcnthümlichkciten ausgezeichnete Sammlung so sorg-fältig und gut stechen lassen als bisher noch keine ist ge-zeichnet worden. Die Erklärungen sind nur noch nicht voll-endet, möchten übrigens nicht das Wünschenswertheste dabeiscyn. [Statt derselben hat nachher Millingen sehr gute zuder Ausgabe geliefert]. Vivenzios Sammlung in Nola, viel-leicht die köstlichste von allen, wird nach seiner Versiche-rung auch bekannt gemacht werden. Dann wird öffentlichenAnzeigen nach in Paris jetzt eine Sammlung vorher unedir-ter Vasen besorgt aus dein Musde Napoleon und andern Ca-binetten von Paris und auswärts, wozu Millin Erklärungengiebt. Aus England, wo so viele schöne Vasen hingiengen,ist wohl nichts zu erwarten. Ein paar geschickte Malerkönnten ein ihnen selbst gewiss lehrreiches und angenehmes,uns Andern aber sehr erspriessliches und auch gewiss denAufwand lohnendes Unternehmen machen wenn sie in allenStädten Italiens und Siciliens, wo jeder Privatbesitz durchleicht zu findende und durch sich selbst fortgedeihende Ver-mittlung für sie zugänglich wäre, alles Gute was sie fänden,zeichneten. Diese Sammlung würde leicht nicht bloss an Zahlbei weitem, sondern auch an Interesse alle andern übertreffen.Ausser einzelnen Bemühungen Vieler um den Sinn schwieri-ger Vorstellungen wäre dann besonders ein Mann zu wün-schen der den ganzen artistischen und historischen Vorrathumfassend, mit sicherer Gelehrsamkeit, feinem Kunstsinn und