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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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grcillicli. Die Menge und die Verschiedenheit der Va-sen waren zu gross und die Bekanntmachungen erga-

hetrifft, so sind, so viel wir wissen, noch nirgends nur Klas-sen und Gränzen für sie aufgesucht; und dadurch dass mandie verschicdnen Arten nicht durch Überblicke erkannte, sindviele mühsame Erklärungen vergebens gemacht. Solche Abtbei-lungen wären z. B. folgende: die my th i sch e n Gegenstände,als Hercules, die Atridcn , Troische u. s. w., die Baccbi-schen, die mystischen, zu deren Behuf die verschiedenenRitus, Weihegaben, Zeichen, Gefässe, über die viel Einzelnes,Getroftenes und Verfehltes vorhanden ist, zusammengchaltcnwerden müssten, die seltenen auf die Verehrung andrer Göt-ter sich beziehenden, als der Demeter, Plutons u. s. w. Scc-nen des Bades, des Wettkampfs, der Kunstsprünge, Tänze,graziöse, wollüstige jugendliche Gesellschaften, Hochzeiten,Erscheinung der Sänger, Putz und Anzug, bedeutungslose I)e-coration, Spiele, von denen uns einige ganz übersehen schei-nen und in denen viele Götter ausfallen werden; ferner be-liebte Theatergruppen, phantastische, burleske, obscöne Vor-stellungen, gleichgültige oder unverständliche; sodann rein-griechische, Griechischen nachgcbildete Etrurische, die sichuns zu verhalten scheinen wie ein grosser Theil der Etruri-schen Basreliefe und rein italische. W'eitcr wohlverstandene,in sich vollendete Werke, und zwar in der Manier gute, aberhier und da unsichere, den schlechten Copisten verrathende,dann die wo spätere Zeit sich in vielen ständig gewordenen,nicht mehr lebendig regsamen und also die Kunst nicht mehransprechenden Cäremonieen, überhäuften Zeichen, Travestirun-gen der Götter, vielem Unverstand, der bei der Ausbreitungin die Fläche zunimmt, zu erkennen giebt. In welchem Ver-hältniss genau finden sich Beziehungen an den in Gräber ge-legten oder zu anderm Gebrauch muthmasslich dienenden aut'diese Bestimmung? Diess Letzte beantwortet sich fast nuran Ort und Stelle. Rücksicht wäre auch zu nehmen auf das