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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
Entstehung
Seite
XII
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unter einander zu erkennenden Gedanken, Absichten undAndeutungen der Erfinder hat der Erklärer besondersaufmerksam zu betrachten die von ihnen gebrauchtenZeichen, Merkmale und Aushülfen conventioneller Art,welche dem wirklich Dargestellten zur näheren Bestim-mung und zur Ergänzung dienen. Es sind diese Zei-chen meistentheils zu sinnig fein um sich und ihre Be-deutung aufzudringen, aber auch zu gewählt um diesezweifelhaft und unbestimmt zu lassen. Die schätzbar-sten Erkenntnisse hängen oft von solchen unscheinba-ren Nebendingen ab und zuweilen bedarf es grosserAnstalt um die kleinsten in ihr rechtes Licht zu setzen.Es gilt eine gewisse Zeichensprache, von mässigem Um-fang, zu erforschen und nach den Beziehungen des Ein-zelnen auf einander, so wie in ihren Unregelmässigkei-ten zu regeln und sicher zu stellen. Ist diess gesche-hen, so werden viele Weitläufigkeiten wegfallen, sowie wir jetzt schon, da die Arten des Anzugs im All-gemeinen genugsam auseinandergesetzt und bekannt sind,der Beschreibung und Erklärung desselben hei einerjeden auch gar nichts Ungewöhnliches enthaltenden Fi-gur, die den Noten des Minellius für angehende Schü-ler gleichen, überhoben sind. Überhaupt wird, nachdemnur der grössere Theil der eigentlich der Erklärung be-dürftigen Vorstellungen auch in jeder andern Hinsichtrichtig und genau verstanden ist, die Besprechung die-ser Werke weit < kürzer und freier ausfallen können:Vergleichung und Analogie werden Von dem Gegebe-nen und Verstandenen aus nach allen Seiten hin Auf-schlüsse geben und die auseinandergerissenen Scenensich in einen Alles verdeutlichenden und ergänzenden