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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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und vor der Palme Apollons.

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16. Aus der Sammlung des Prinzen von Canmo, Re-serve Etr. n. 7, jetzt in Berlin N. 1696. Ueber einer Vor-stellung von Hydrophoren die Gruppe zweier Krieger,welchemit ihrer Rechten die Kugeln suchen (ziehen) die auf einemniedrigen Untersatz zwischen ihnen angebracht sind. Zwi-schen beiden und hinter dem Untersatz steht Athene unddeutet durch ihre lebendige Geberde, wie durch den erho-benen linken Arm die Feierlichkeit dieser Handlung an,welche vermutlich auf Loosorakel bezüglich ist. Zweigrosse Schilder sind an die Sitze der beiden Krieger hin-terwärts angelehnt. Vier Nebenfiguren deuten das Kriegs-hecr an, dem sie angehören: es ist jederseits ein Hoplitund ein Bogenschiitz; jede dieser Gruppen ist von einemHund begleitet.

17. Besonders wichtig ist eine kleine Amphora die ich1843 bei E. Braun in Rom sah durch die Namen AX1-AETE und AI AE, auch hier wo die Güttin erscheint.Die Helden sitzend auf kleinen Steinen, je zwei Speere inder Hand, hinter sich Schild und Helm aufgestellt, die Rechteausstreckend zum Spiel; Athene hinter dem Stein, der ohneZeichen des Spiels und nur zum Theil sichtbar ist, dieLinke erhebend und auf Achilles gewandt nach der andernSeite. (Rv. Quadriga).

Auch noch in den Styl der rollten Figuren auf dunklemGrund hat diese Vorstellung herübergereicht.

18. Kylixvormals dem Kunsthändler Baseggio gehö-rig. Gerhard Auserl. Vasenbilder Taf. 195. Die Göttin mitHelm und grosser Aegis, auf dem breiten massiven Tischsind Steine deutlich welche die Heroen ziehen; hinter jedemeine gleiche Gruppe eines Hopliten mit einem Bogenschützen(wie N. 16), lebhaft ausschauend wie nach einem Schlacht-feld. (Auf der Seite gegenüber sieben Bacchische Figurenauf der ersten HII1IIAPXOE, auf der andern KAAOE;auf dem Boden Satyr und Reh).

19. In Kopenhagen Deser. des Antiques du MuseeThorwaldsen Section 1 3 par L. Müller p. 75 sq. n. 100