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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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und vor der Palme Apollons.

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Denn er soll sich beziehen einestheils auf das Schalten-und Laubenfest der Skirophorien, andernlheils aber auf dieverdorrende Hitze in deren Zeitpunkt jenes Fest fiel. Obwohl jemals eine doppelte Beziehung statthaft ist? Aberauch von Lauben abgesehn, an die ein völlig kahler Baumdoch gewiss nicht erinnern könnte, wer möchte zugebendass dieser vermeintliche kahle Baumstatt des Minerven-idols sey, dass erein dürres Minervenfest andeute, indemAthene Skiras mit schattig, mit axtgov dem beschat-

tenden Schirm, aber auch (zugleich) mit axtggos, dürr, hart,verwandt sey, ein Minervenfest chthonischen Charakters undentsprechenden freien Festgebrauchs (wo denn die nöovar,wie die liederlichen Würfler den Festgebrauch abgeben), inden ähnlichen Fällen oder Bildern aber die Gruppe der Spie-ler nun umgekehrtstatt des Baumes von der leibhaftigenGöttin begleitet werde. Darnach sollen denn hier stattHomerischer panathenäische Kämpfer und Attische Hopli-ten ihr Geschick erkundigen und dabei wird (S. 46) auchdas andre Bild mit der Palme (abgebildet Taf. E N. 24)bezeichnet alsBrettspieler im Dienste der Skiras: zwischenihnen eine Palme als Symbol Apolls 9 ). Und was hat Apollmit der Skiras zu schaffen? Aller Wahrscheinlichkeit nachgehört hierher auch eine Amphora des Prinzen von Caninowelche Gerhard im Rapporto Not 189 e anführt, als eineder Schwierigkeiten die ihm bei der Spielergruppe entge-gentrete, nemlich laggiunta d accessori atletici, siccomedella palma, und auch in den Elr. u. Camp. VasenbildernS. 29 Not. 19 soll diese Palme noch zum Palästrischen ge-hören, obwohl sie S. 46, wie eben erwähnt, ein SymbolApolls bei len Dienern der Athene Skiras ist Auch dieauf der Taf. E N. 14 abgebildete Fontanasche Amphora isthier sehr in Erwägung zu ziehen, die ich in der Erklärungder Troilosvasen in den Annali d. I. für 1850 (zu Nr. 8) da-

9)Der abwärts gewandte Blick zweier Frauen , wird hinzuge-setzt, deutet eine geheiligte Handlung an. Aehnlich meine ehema-lige Vermuthung oben.