Sonnenauf- und Untergang.
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über ein Greif (der nicht verfehlt in den Augen des Her-ausgebers auf die Sphinx wieder die Bedeutung des Mondesüberzutragen) Ä ). Also auch hier Bellerophon mit der Chi—mära und die Strahlensphinx an demselben Gefäss verbunden,nicht das Abentheuer des Bellerophon und das des Oedipus.Sind etwa diese Apulischen Malereien, mit denen die derdrei mir im Stich bekannten Sabinischen im Kunstcharaktergar sehr Übereinkommen, nach der Zeit, dem Geist und Ge-halt der Zeichnungen so sehr entfernt von dem bis in dieArabeske sich verlaufenden freien Spiele der Phantasie diein der Fülle hergebrachter allegorischer und mythischer Ge-bilde schwelgt, in der Griechischen Kunst auf demselbenItalischen Boden? Ist man vielleicht ungerecht gegen dieKünstler der Vasenfabriken aus der Periode wovon es sichhandelt, wenn man Tiefe der Kenntnisse und Ernst undÜberlegtheit sowohl in der Wahl als in der Behandlung nichtallgemein voraussetzt, es z. B. für sehr möglich hält dasszwei Bilder wie die des Jattaschen Kraters zunächst wegenihrer Gemeinschaft im Unnatürlichen, Phantastischen und inder Dreizahl der Figuren aus dem grossen bunten Vorrathvon Musterbildern hervorgesucht und zusammengestellt seynkönnten, ohne einen Gedanken an gegenseitige Bezüge oderauf ein anderes Bilderpaar? auffallend ist es dass geradehier wo der Sphinx die Strahlen nicht gegeben sind, dage-gen Bellerophon damit versehen ist, bei dem vielleicht nurdas grelle Licht der Höhe, zu der er sich erhoben hat, da-mit bezeichnet seyn sollte. Die Untersuchung über denursprünglichen Sinn des Mythus vom Bellerophon und derSphinx hat Jahn sich Vorbehalten und ich bin daher entferntüber die Bilder deren Mittheilung ihm verdankt wird, einEndurtheil abgeben zu wollen. Minervini führt (p. 108) noch
5) Selbst die marmornen Greife und Sphinxe um das Haus desSkythen Skyles bei Herodot IV, 79 (die man auch schon mit dessenEinweihung in die Dionysischen Mysterien in Verbindung gesetzt hat)bleiben nicht aus dem Spiel.