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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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186
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186 Boreas und Oreitliyia.

und eine ihm Meldung bringende Begleiterin der Oreitliyiazu nehmen).

8. Eine Kylix mitBorea ed Oritia sah L. Urlichs inMusignano in der Sammlung des Pr. von Canino , Bullett.1839 p. 71. Es ist möglich dass er in dem kurz gefasstenVerzeichniss eine oder die andre Nebenfigur unerwähnt ge-lassen hat. Ohne Zweifel dieselbe Schale meint H. W. SchulzBullett. 1840 p. 54: sopra duna lancella di fabbrica, se-condo che pare, Nolana la solita rappresentazione del rattodi Oritia.

9. Eine Kylix, Boreas, Oreitliyia und Hermes notirteim Jahr 1839 bei Miss Gordon zu London Gerhardver-muthlich die im Rapp. volc. not. 338 kurz erwähnte, wieer in dem Auserles. Vasenbild. Th. 3 S. 13 aufgestelllenVerzeichniss unter k bemerkt.

10. Einhenkliges Gefäss aus Vulci , jetzt im Museo Gre-goriano (unter dessen Vasen es indessen nicht mit abge-bildet ist), in Gerhards Auserl. Vas. Th. 3 Taf. 152, 1. 2.Oreitliyia in beiden Händen eine grosse Blume, flieht nacheinem Altar (am Ilissos ), bei dem ein Lorberbaum steht,und wendet, an dem Rettungsort angekommen, sich nachBoreas der sie am Arm ergriffen hat, um, was auch ihrenach der andern Seite fliehende Begleiterin thut.

11. Amphora aus Vulci , einst in der wieder aufgelöstenPizzatischen Sammlung zu Florenz , bei Gerhard Taf. 152,3. 4 und auch von Roulez herausgegeben in dem Bull, delAcad. de Bruxelles T. 8 n. 8. (Rv. nach Roulez: deuxpretresses paraissent occupees ä instruire une jeune initieequi se trouve au milieu delles entierement enveloppee dansson ample peplus). Hier scheint mir ein feiner Scherz mitdem Gegenstand, eine gewisse komische Laune (die über-haupt in der Vasenmalerei viel weiter reicht als man denkt)unverkennbar, obgleich nicht die geringste Verzerrung oderÜbertreibung in den Figuren an sich liegt. Boreas hat nein-lich zwar grosse Flügel, dabei aber einen prächtigen Man-tel, der ihn von oben bis unten, oben eng, über die mässig