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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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Die Sicilisclien Paliken, $eoi TlaA.'ixoi *)Taf. XV, 1. 2.

Drei Worte des Virgilius *) geben dem Macrobius 2 )Anlass über die Sicilisclien Zwillingsdämonen, welche denNamen Wiederkommer oder Kominwieder führen, um-ständlich zu handeln. Er bemerkt dass er bei keinem Römi-schen Schriftsteller und insbesondere bei keinem Erklärer desDichters etwas über sie gefunden, dieser aber sie aus demInnersten der Griechischen Lilteratur geschöpft habe **).Die Schriften woraus er selbst sich belehrt hat und auswelchen er Stellen wörtlich mittheilt, sind die Tragödie Ätna oder die Ätnäerinnen von Aeschylus , von des Kallias Sicilischen Geschichten das 7. Buch, Polemon über die bewun-derten Flüsse in Sicilien und Xenagoras Geschichte im drit-ten Buch. Heyne führt andre alte, auch neuere Schriftstel-

*) Annali «teil Inst, archeologico 1830 II, 245 257 tav. dagg.I. K. Giornale di scienze, teuere ed arti per la Sicilia, Palermo 1831T. 35 p. 82102 , nach dem späteren Aufsatz in der Zeitschrift fürAltertbumswiss. 1838 S. 241 f. und auch soustber vermehrt.

1) Aen. IX, 584:

Symaethia circumFlumina, pinguis ubi et placabilis ara Palici.

Quis hic Palicus deus vel potius , sagt Macrobius mit Recht, qui diiPalici, nain duo sunt, apud nullum penilus auctorem Latinum, quodsciam, reperi.

2) Saturn. V, 19.

**) Noch leichter konnte Virgil hei seinem Aufenthalt in Siciiien Kennlniss von ihnen erhalten haben.