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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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214 Die Sicilischen Paliken, &eol IlctXixoi.

tief empfundenen Eindruck und mit naiver Reflexion, dabeiin Bezug auf den Hephästischen, auch auf die Yulcane über-getragenen Hammer der Dichter deutlich genug im Bildausgedrückt. Natürlich genug dass die Anwohner des Sy-miilhos, auf deren Fluren der Segen des Adranos ruhte, diegrimmigen Paliken, die Hephästischen Hämmerer (yeigoyü-oTogae) durch Opfer und ein hehres Heiligthum sich ver-söhnt zu erhalten, vom Wiederkommen abzuhalten bedachtwaren.

Die von Macrobius aufbewahrte Stelle aus den Aetnäe-rinnen des Aeschylus ist nicht bloss darum wichtig weil siedie Bedeutung der Paliken glaubwürdiger als Römische Gram-matiker überliefert, sondern auch weil er auf den Inhalt desStücks einigermassen zu schliessen erlaubt. Nach Schnei-dewins Abhandlung über diess Drama und die von Macro-bius angeführten Stellen im Rheinischen Museum 1843, 3,7083 sind die Verse zu schreiben:

A. 1t dtjd-' in avrolg ovopa S^oovrai ßgoioi;

Ji. Zepvove üaXlxovg Zevg iepiexat xaktir.

A. 1 H xal JlaXixwv evkoywg pevel (pürtg;

J3. näktv ycig ixova ex oxorov 70tf eg epäog .

Im ersten Vers ist das&r l aov%at des Cod. Thuani, aus demes Gronovius nahm, und aus einem Pariser, wenn diessnicht derselbe ist (S. 75), statt des Präsens hergestellt unddanach im dritten /tevei geschrieben für pevet. Diess er-hält seine rechte Bedeutung erst dann wenn man die Pali-ken nicht mit Schneidewin fürreichen Segen spendendeGötter nimmt, sondern für die Vulcanischen Wiederkommer.Denn so lässt perei auf die Entwicklung im Folgendenschliessen dass ihnen zwar der Name bleiben, sie aber sichversöhnen lassen und nicht wiederkommen werden. Derden Auftrag des Zeus ausrichtet, kann nur Hermes seyn,wie Schneidewin bemerkt. Er glaubt dass das Drama umdie Entstehung der Paliken und die Einsetzung ihres Cultssich besonders bewegt habe, ohne behaupten zu wollen dassandre Götterculte dadurch von dem Stücke ausgeschlossen