Herakles gegen drei Gülter kämpfend. 291
cipe oppose des devx diviniles solaires et leur lutle pourle feu (Hephaestos) et la clarte (Arge). Über die vorange-gangenen Deutungen, Gigantomacbie und Raub des Dreifu-sses 8 ), erinnert er selbst fast mehr als zur Verhütung vonIrrthum erforderlich war.
Gerhard bemerkt in einer diesem Aufsatz in den Ann. an-gehängten Note dass ihm mehr als ein Grund zu Gunsten desDreifussstreites (in dem Agrigentcr Gemälde) übrig zu bleibenscheine. Diese Erklärung hält er fest Annali T. 7 (1835)p. 34 und in den Auserles. Vasenbildern Th. 2 (1843) S. 147Not. 17, wo er sagt: „die Kämpfer werden durch einen bär-tigen Mann mit langem Stabe getrennt, vermuthlich Hephä-stos; als Umgebende nehmen Artemis und eine waffenloseAthene Theil. Neben an bringt Hermes die Botschaft anZeus und Here.“ Mehr noch als diese hinzugedichtete Fort-setzung befremdet mich Hephästos als Schlichter des Streits,Hephästos mit einem Knotenstab: am meisten jedoch diessdass eine Darstellung des Dreifussstreits auch ohne Dreifussgedacht werden soll. Derselbe gab unlängst in seinen Ge-lassen und Trinkschalen des k. Mus. Taf. 21 S. 39 eine ganzneue Vorstellung, Herakles auf den Poseidon schiessend,heraus, wozu er den Schlüssel mit Leichtigkeit zu findenglaubt in „den Sagen von des Herakles Meerfahrt ins West-land , zu welcher Helios ihn ausrüstete und Poseidon nachseiner in diesem Bild erhaltenen Wendung derselben Sagevermuthlich auf gleiche Drohung willfährig zu ähnlichem Bei-stand sich finden liess.“ Mir geht es schwer an, bei demziemlich geschlossenen Kreise der Vasenbilder dieses Alter-thums die Erklärung in einem bloss vermutheten, nirgendsnur von fern angedeuteten mythischen Verhältniss zu su-chen. Darum betrachte ich lieber diesen Angriff des Hcra-
8) Annali 1830 p. 194. 201.
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