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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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Die Himmelfahrt des Herakles .

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Abgekürzt erscheint diese Vorstellung, wie man öfters aufVasen den Mittelpunkt grösserer Darstellungen ausgehobensieht, unter den Vasen von Millin J1 ) Herakles mit Keule,doch sonst nur mit einer fliegenden Chlamys und sehr ju-gendlich, auf dem vierspännigen Wagen, mit Nike und Her-mes als Führern und unter den Lambergischen von LaBorde 12 ) Herakles mit der Keule, unbärtig, von Athene mit ihrem Viergespann gen Himmel geführt; Hermes eiltvoran. Die Vergöttlichung der Glieder, nach dem Ausdruckedes Kallimachos 13 ), die ewige Jugend ist durch die beson-ders jugendlichen Formen angedeutet. Aristides sagt in sei-nem Herakles 14 j: äiatptQovuogUgaxh'-g doxsl rjßyvtyiiv .

Eine andere Form der Apotheose des Herakles stellteine Vase in Lucian Bonapartes Museum Etrusque n. 1635dar. Herakles auf einem Ruhebette, Athene , hinter welcherHermes steht, kränzt ihn, und Alkmene 15 ) göttlich verjüngt,steht neben ihm, indem die Fabel die Einführung der Mut-ter in den Olymp durch Dionysos auf den so oft mit ihmverbundenen Herakles übergetragen zu haben scheint. Lö-wenhaut, Schwerdt, Köcher und Bogen sind aufgehängt oderangelehnt; Herakles Löwenwürger über der Hauptvorstel-lung kann als Symbol der Arbeiten gelten, denen der He-ros die Unsterblichkeit dankt. [Diese Vorstellung ist indessenoben (S. 36) auf Ausruhen des Herakles im Laufe seiner vonGöttern geleiteten und gefeierten irdischen Thaten aufgefasst

11) II, 18. 12) I, 75. 13) tn Dian. 159. 14) I, 64.

15) Alkmene im Olymp, s. auch Annali III, 427 not. 3. Eineandere Vase von Vulci ist daselbst in Gerhards Bericht p. 126 nol.72. 84 so bezeichnet: lelegantissimo vaso Feoli dell apoteosi dEr-cole, hydria Corintbio, disegno arcaico perfetlo, d'un raro esempiotra grandi vasi. Vermutlich Herakles und Hebe, beschrieben AnnaliII, 334. Beschränktere Darstellung desselben Gegenstandes in denVases de Sir Coghill pl. 25, auf Etrurischen Spiegeln hei CaylusRec. T. IV pl. 37, 1, Lanzi Saggio T. H lav. 11, 3. Bötliger Her-cules in bivio p. 2831 u. s. w.