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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
Entstehung
Seite
303
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Herakles den Pluton aus seinem Reichforttragend.

Taf. XIX, 1. 2.

Wie reich und manigfaltig vor allen andern die Fa-bel des Herakles, sowohl im religiösen Sinn als frei undscherzhaft ausgebildet worden, diess zeigt sich auchdaran dass so manche Dichtung von ihm nach und nachsich in Monumenten herausstellt die von den Autoren nichtberührt oder doch in ihnen noch nicht aufgefunden istund daher auch vor der Hand unverständlich oder zwei-felhaft bleibt. Unter diese Darstellungen gehört das hiernach dem alten und ungenügenden Stich bei Passeri wie-derholte Vasengemälde. Die Vorstellung wurde zuerst vonGori (1738) im Mus. Etr. T. 2 tab. 159 von einer Vasein Neapel bei dem Matthäus Aegyptius, dann aus der Va-ticanbibliothek von Passeri (1770) in den Pict. Vascul. T.2 tab. 104 herausgegeben. Abgebildet sah ich sie auch ineinem selbst in Neapel äusserst seltnen kleinen Buch: Al-cuni Monumenti del Museo Carafa, in Napoli 1757 4. (vonDaniele). Gori verstand Mercur und Hercules die als Füh-rer der Seelen die Seele eines Heros, mit einem Füllhorndas er sich im Elysium mit Obst und Blumen anfüllen werde,durch den Ocean nach den Inseln der Seligen bringen, undTethys: Passeri Hercules der den Bacchus, einen schwachenund weinbeschwerten Alten, in den Himmel trage, Tellusvon welcher Bacchus scheide, und einen Faun der sich überdessen Mattigkeit wundre. Dieselbe Vorstellung von einerVase des Herrn Arthur Champernowne (vielleicht der eh-