304 Herakles den Pluton aus seinem Reich forttragend.
mals von M. Aegyptius besessenen) gab Christie unter demTitel a disquisition upon Etruscan vases 1806, einem Buclidas zuerst nur verschenkt wurde, dann unter dem TitelDisquisition upon the painted Greek Vases and their pro-bable Connection with the shows of the Eleusinian and otherMysteries, London 1825 in den Buchhandel kam, als unedirtheraus pl. 15 p. 83 (94), wiewohl die Vorstellung von derbei Passeri nicht verschieden zu seyn scheint. Er erblickteden Aeneas mit Anchises auf dem Rücken, aber auf demWege zur Unterwelt als einem andern Hesperien, das Füll-horn statt der Penaten, das sitzende Weib Kreusa (the af-feetionate concern expressed in her countenance), der Satyrals Symbol des zeugenden oder wiederkräftigenden Princips,welchem Aeneas durch seichtes Wasser zugeführt werde. R.Röchelte versprach durch ein entscheidendes Monument Etru-rischer Kunst zu zeigen dass Bacchus mit grossem Rhytonzu verstehn sey, getragen durch den Atlantischen Ocean,geführt von Hermes Psychopompos und einer andern Per-son : auf der andern Seite Thetis J ).
Die Gruppe aus der Milte herausgenommen, in veredel-ter Zeichnung auf dem Boden einer Kylix in Paris , gabMillin in seinen Vasen (T. 2 pl. 10) als Hercules und Jupi-ter mit dem Füllhorn heraus und Bültiger erweiterte dieseErklärung dahin dass Herakles den höchsten Zeus mit demTrinkhorn trage um eine Probe seiner Stärke zu geben oderim Aufhockespiel oder vom Schmause bei den Aethiopenzurück, wobei jenem das Gehen beschwerlich geworden sey 1 2 );einer Erklärung welcher Millin nachher seine Zustimmungschenkte 3 ). Doch gab Böttiger, dem ich brieflich Einwen-
1) Mon. ined. p. 44 n. 3.
2) AIrnanacb für Weinlrinker auf 1811 S. 21. Bottigers Ver-mischte Sehr. I S. 367 — 81.
3) Gal. mythol. CXXI, 468. Tölken in seiner Übersetzung undüber das verschiedne Verh'allniss der antiken und modernen Malereizur Poesie S. 18 setzt an die Stelle Hercules wie er den von Ty-phon gelähmlen Jupiter von Cilicicn durch das Meer nach Libyen