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Göttinnen beim Eintritt in die Laufbahn beibehalten: doch hin-derte nichts auch späterhin ein solches Denkmalzu wiederholen.
Wie die neuen Erscheinungen in Poesie, Mythologie,Allegorie, auch wenn ihre Merkmale klar genug und ihreAuffassung wirklich sicher ist, zähen Widerstand findenehe sie in den Kreis unseres alterthümlichen Wissens zu-gelassen werden, davon giebt auch diese Composition einenguten Beleg ab, die doch gewiss nur nach einer einzigenAuffassung lebenvoll, klar und schön ist. Hätte Böttiger vonder schon in den Göttingischen Anzeigen 1819 S. 242 f.gegebenen Erklärung derselben sich überzeugen lassen undnicht eine geflügelte Hedone für monstri simile gehalten(oben Not. 28), so hätte er zu der Nachahmung oder An-wendung welche seine eigne damals edirte Vase darstellt,auch in bildender Kunst ein Vorbild gehabt. Später wurdedie in den Annalen des Instituts veröffentlichte Erklärungvon einem sehr geschätzten Freunde, dem erfahrenen undüberlegten Millingen bestritten in denselben Annalen 1834S. 333 f. Es ist nicht meine Meinung gewesen durch Zu-zückführung des Gemäldes auf die Erzählung des Prodikoseine sklavische Nachahmung des Künstlers zu behaupten.Selbst die Stellungen der Figuren, die gleichgültigen Umständesollte ein Maler welcher fähig wäre den Sinn einer Allego-rie zu fassen, von dem Erzähler erborgen ? So viele Stolleliegen vor von guten Dichtern zugleich und von erfinderi-schen Künstlern behandelt, dass es lästig scyn würde mehrals bloss aufmerksam machen zu wollen auf das Verhältnisswelches zwischen ihnen besteht. Die Beziehung zwischender Arete und der Athene ist schon durch das Urtheil desParis von Sophokles klar, wo diese mit Attributen von jenerauftrat. Was die andre Figur betrifft, so wäre, um sie füreine Nike auszugeben, da die Figur von allen bekanntenDarstellungen dieser Güttin so auffallend und wesentlich sichunterscheidet, vor Allem dieser Umstand aufzuklären gewe-sen. Dann war zu zeigen was Nike hier wolle, wo von