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nicht minder auffallenden, aber nach dem schon bekanntenvon selbst verständlichen Gemäldes. Er hatte sie selbst kurzvorher in Perugia im Hause Baglione genommen und esgiebt das Bullettino desselben Jahrs p. 87 davon die ersteKunde. E. Braun hat das Bild von neuem zeichnen lassenund in den Mon. d. I. T. 5 tav. 9 bekannt gemacht, mit sei-ner Erklärung in den Annali T. 21 p. 107—114, wo auchtav. A die sehr eigenthümliche und den Raum für ein Ge-mälde sehr beschränkende Form des Gefässes abgebildet ist.Ich behalte Taf. 24, 2 die Zeichnung von der Hand des Cav.Minardi, die er die Güte hatte mir anzubieten, unverändertauch in der Grösse bei. Auf der Rückseite Herakles ne-ben einem Weibe.
Ich hatte zuerst geglaubt dass in diesem Bilde Iason sich in den weiten Rachen des Ungeheuers hineinstürze, wieer in dem andern sich daraus hervorwindet, und von dieserAnsicht ist auch E. Braun ausgegangen. Allein bei nähererBetrachtung der Zeichnung muss ich behaupten dass Iason auch hier nicht bloss als gerettet, sondern einen Schritt wei-ter, als Sieger und wie im Triumph dargestellt ist, was auchan sich zur Darstellung sich weit mehr eignet als ein Wagnissdieser Art, für welches ein glücklicher Ausgang so unmög-lich scheint dass er in der Erzählung oder im Bilde ausgespro-chen seyn muss. Iason zieht das Schwerdt nicht aus derScheide, sondern steckt es ein nachdem es seinen Dienstgethan hat, und er kann dabei ruhig stehn da diese Zähnenicht mehr gefährlich sind, fest auftretend, in einer Stellungdie zum Hineinstürzen in den Schlund gar nicht passen würde.Sein Mulh ist dadurch ausgedrückt dass er vor dem auchim Tod abschreckenden Rachen verweilt, unten seinen Fussdarauf setzt, oben den Kopf daran lehnt als wenn es eingewöhnlicher Gegenstand wäre. Der auffallende Mantel be-zieht sich nicht etwa auf die Würde des Heerführers, son-dern auf to xaXovfievov uyupiyvTov isvyos, das er vonder Athene empfangen hatte und das übrigens der grosseMeister der solch eine Gestalt und Stellung erfinden konnte,