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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
Entstehung
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385
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Kadmos *)

Taf. XXIII, 1.

Diese Darstellung von einer grossen dreihenkligen Hy-dria aus Yulci bietet neue Erscheinungen dar ohne räthsel-haft zu seyn und erfordert bloss eine Erörterung der vondem Künstler gefassten Gesichtspunkte in Behandlung desGegenstandes ohne eine Aufgabe für die Gelehrsamkeit zubilden; sie betrifft einen, wenn nicht ganz neuen, doch ver-hältnissmässig selten vorkommenden anziehenden und wich-tigen Gegenstand und ist dabei eben so ausgezeichnet undselten oder noch mehr durch die Geschicklichkeit in derAnordnung und Yertheilung und die Schönheit und Zierlich-keit in der Zeichnung der Figuren. Es enthält dieselbe denKampf des Kadmos mit dem Drachen in Verbin-dung mit der Harmonia .

Die Tödung des Drachen durch Kadmos , welche frühernur an einigen Gemmen bekannt war *), kommt in zwei

*) Bullett. d. I. arcbeol. 1841 p. 177.183. Die Vase, welche schonin Bullettino 1840 p. 4951 von D. Schuh beschrieben war, istspäter in Gerhards Etrur. und Camp. Vasenbildern des königlichenMus. zu Berlin 1843 Taf. C S. 44 erschienen. Eine Zeichnung, dieich verkleinert hier mittheile, verdanke ich der Güte E. Brauns. DieHydria selbst mit der dazu gehörigen, die das Urtheil des Paris ent-hält, ist aus dem reichen Magazin des Herrn Bascggio in das könig-liche Museum zu Berlin übergegangen. Hr. Campana hatte beideahbilden lassen als einen Versuch das Vollkommenste in dieser Artder Abbildung zu leisten und Abdrücke dieses vortrefflichen Anfangseines noch nicht erschienenen Werkes liegen mir vor.

1) Zoega Bassiril. di Roma tav. 2 not. 19.

III.

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