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Kiulmos.
tergeordncten Figuren des Rehs, des Eros und des Greifsvöllig cbenmässig in die ganze Reihe vertheilt sind. Athene nimmt die Mitte ein, als die Helferin in glücklichen Kämpfen,und steht zunächst dem Helden, für welchen sie schon denKranz bereit hält, so wie auch Nike über ihm thut. EinKranz ist, durch jene den alten Künstlern eigene Prolepse,auch unter dem Gürtel des Kadmos befestigt: und in dem-selben Sinne scheint auch Eros der Thebe, die unter demDrachen sitzt, einen Kranz zu Füssen zu legen oder ihrenFuss bekränzen zu wollen. So ist die That, die jetzt ge-schehen soll, gefasst als im voraus durch der Götter Wil-len entschieden. Die Thebe wird von den Späteren, wieApollodor und Pausanias , als die Nymphe genommen welcheder Stadt den Namen gegeben , Pindar nennt sie die gold-beschildete Thebe als Göttin oder Personification der krie-gerischen Stadt.
Anders als Eros den Knaben mit dem Siegeskranze zunennen und zu deuten, sind wir durch nichts veranlasstoder berechtigt: zumal da Harmonia den Platz unmittelbar hin-ter dem Kadmos als theilnehmend an seinem Kampf einnimmt.Dadurch aber dass dem Eros einer der Siegeskränze die hiererworben werden, in die Hand gegeben ist, wird der Siegdes Kadmos mit der Hand der Harmonia, die ihm als Lohnbevorsteht, auf sehr sinnreiche Weise verknüpft und ver-schmolzen. Und dass gerade der Thebe einer der Sieges-kränze des Kadmos dargeboten wird, drückt einestheils dieEhre aus die von jedem grossen Sieg, wie zum z. B. vonden gymnastischen an den heiligen Spielen, von dem Siegerauf die Vaterstadt zurückfiel, anderntheils dass der Ankömm-ling, wenn auch die Quelle der Libationen ihm von demDrachen streitig gemacht wurde, doch in den Bewohnernkeinen Widerstand fand. Vielmehr entsprangen erst dieSparten, die fünf Urgeschlechter des Thebischen Adels, ausden Zähnen des Drachen, und Aphrodite als die Mutter derHarmonia wird von Aeschylus die Stammmutter des könig-lichen Geschlechts genannt. Auch die Dreifüsse welche der