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eine neben der Thebe, der andre neben der Harmonia aufge-stellt sind, können mithin auf nichts anders als auf den Sieg zubeziehen seyn, dem sie zum voraus, eben so wie die Kränze,geweiht sind, und den sie ihrer Stelle nach als einen sol-chen bezeichnen welcher die Stadt selbst verherrlicht. Nurschicklich wird man es finden dass Aphrodite keinen her-vorstechenden Platz unter den Göttern einnimmt, weil dadurchder Einheit des Ganzen, die in dem Kampfe liegt, Abbruchgeschehen würde. Übrigens ist nicht zu übersehn dassAphrodite unter den Göttinnen den nächsten Platz neben derHarmonia, als ihre Mutter einnimmt. Athene , die zum Siegehilft, ist schicklich unter den Göttern die Hauptperson: wäreAphrodite in ihre Nähe oder in ähnlich bedeutsame Stellegebracht als sie, so würde der Ausgangspunkt oder dasHauptmotiv der Darstellung schwankend und zweifelhaft werden.
Noch ist der unter dem Poseidon auf einem Fel-sen sitzenden nackten Jünglingsfigur zu gedenken, wel-che ihres Platzes wegen weder zu den oberen Göttern, nochauch zum Kadmos gehören kann; als einem Begleiter vondiesen käme ihr auch eine andere Stellung zu. Da sie ingleicher Linie mit der Thebe steht und auf diese auch da-durch Beziehung zu haben scheint dass sie gleich weit alssie, nemlich um zwei der Figuren der oberen Reihe, vomEnde der Darstellung und dem hinteren Henkel entfernt ist, sowerden wir schwerlich irren wenn wir sie für den FlussIsmenos nehmen. Dass dieser auf der Vase des Asteas bär-tig und mit weissem Haupthaar, hier in Jünglingsgestalt ge-bildet ist, kann kein Hinderniss abgeben, da Verschiedenheitdieser Art in Auffassung verschiedener grösserer und klei-nerer, so wie auch dersclbigen Flüsse nicht selten vorkommt.Zu erklären bleibt freilich übrig, warum dem Flussgott einTrochos, Reif oder Kreisel, beigegeben ist. Geht er etwaWindungen des Flusses an?*).
Den Werth der Vase noch höher und bis zum Ausser-
*) Einen Schild versteht Gerhard Archa'ol. Zeitung 1843 S. 26 f.