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Kadmos.
ordentlichen zu steigern, dient der Umstand dass sie alsGegenstück zu einer andern gehört und aus demselben Grabeherrührt. Die Bestimmung beider Gefässe zum Paar oderzu Seitenstücken eines des andern ist nach der eigenthüm-lichen und nicht häufigen Form derselben, nach ihrer Grösse,nach dem Styl der Zeichnung, nach der Zahl und nach derComposition der Figuren im Ganzen und vielfältig sogar imBesondern nicht zu bezweifeln. Dass demzufolge auch dieGegenstände in irgend einer schicklichen Beziehung zu ein-ander stehn müssen, wenn diese auch nicht eng und be-deutend wäre, versteht sich von selbst. Der Inhalt der an-dern Vase ist das Urtheil des Paris , wobei unter den Göt-tern nun Aphrodite die erste Rolle einnimmt; und das Ge-meinschaftliche dieser Vorstellung mit der andern bestehtdarin dass das Urtheil des Paris ebenfalls ein Wagniss, eineThat ist welche ihm zur Verbindung mit einer gepriesenenSchönheit verhilft *). Von solchen paarweise zu einandergehörigen Vasen sind nach den neuesten Entdeckungen dieBeispiele nicht ganz selten: doch möchte sich schwerlich dar-unter ein schöneres und bedeutenderes finden als das wel-ches diese Kadmos - und die Parisvase abgeben**).
*) Diese Beziehungen werden weiter verfolgt von E. Braun Bul-len. 1843 p. 180 s.
**) Ein Vasenpaar (pariglia) aus einem Grab in Basilicata s. Bul-lett. 1842 p. 81, andre aus Vulci das. p. 165. Eins aus Athen Bul-letl. 1842 p. 33. 83. Eines bestehend aus zwei Schalen, die eine mitHerakles im Weinberg arbeitend bei Syleus, die andre mit zwei Kampf-gruppen auf der einen, drei oder vier Pferden mit ihren Führernauf der andern Seite, hesass Ilr Joly de Bammeville 1843. Zwei Scha-len des Tleson Berl. Vasen N. 1741. 1742. So sab ich je zwei Am-phoren als Gegenstücke, aus Vulci , in der Weise des Amasis, mit vie-len Figuren, Apulische, mit Aias und der Leiche des Achilleus undAres und Athene an der einen, Bacchische Figuren an der andern.