Taf. XXV, 1. 2.
Diese Vorstellung findet sich an einem Krater aus Gir-genti und wurde zuerst von dem archäologischen Insti-tut, sodann von dem jetzigen Besitzer dem Duc de Luynesherausgegeben, dazwischen auch von Bröndsted erklärt J ).Der neue Herausgeber erblickt in dieser vortrefflichen Zeich-nung den Hephästos bei den Nereiden nach Homer (II. 18,400), welcher von Zeus in den Olymp zurückgerufen Ab-schied nehme von Nereus und Doris und ihren Töchternund ihnen zum Lohn ihrer langen Gastfreundschaft die Werkeseiner Kunst, eine Oenochoe nebst Schale und eine goldneKrone zurücklasse. Sinnreich wie diese Erklärung ist, fin-det sie doch eine grosse Schwierigkeit in der Hauptperson.Der gerad über den Knöchel laufende Ring an dem einenFusse des Jünglings hat, als Zeichen der Lahmheit des He-phästos genommen, keine Analogie und, es ist nicht zu läug-nen, auch keine Wahrscheinlichkeit für sich. Desto bestimm-ter deutet er auf den Achilles, der in der bekannten mei-sterhaften Statue mit demselben Ringel um das eine Bein,
®) Annali dell’ tnsl. archeol. 1840 XII p. 253—255.
1) Mon. dell’ Inst, archeol. I tav. 52. 53, mit Erklärung von Pa-nofka Annali V. p. 364. Descr. de quelques Vases peinls — par II.D. de Luynes 1840 pl. 21. 22. Bröndsted in den Annales de I’Inst.Sect. Franj. 1 p. 139.