412 Patroklos imMysischen Feldz. verwund, u. v. Achill , verb.
Denn Zeus wird mit Recht nach dein grossen Vogel, wovonein kleiner Überrest über dem Scepter sichtbar ist, einemKukuk, wie man glaubt, angenommen und neben ihm isthier nur Here zu denken. Von dem folgenden Paar ist The-tis an dem grossen Fisch kenntlich 2 ), deren Nebenmann Po-seidon gewesen seyn möchte: man würde sie Amphitritenennen, käme diese nicht auf der andern Seite schon vor.Übrigens hat man hier keineswegs lauter Ehepaare voraus-zusetzen : auch unter den zwölf Göttern sind Hermes undHestia gepaart ohne vermählt zu seyn. Von dem nächstenPaar hat uns ein später gefundnes Fragment einen weibli-chen Kopf geliefert mit dem Buchstaben <i>A, welche Aphro-dite anzeigen, indem alle Namen von der Rechten zu Lin-ken geschrieben sind. Als die Figur neben dieser Göt-tin ist Hephästos anzunehmen und dabei zu bemerken dassdieser der Aphrodite gerade gegenüber gestellt ist. Das-selbe Fragment hat die Gewissheit gegeben dass zuletztDionysos folgte, welcher neben sich entweder Demeter oderwahrscheinlicher Kora hatte.
Alle vier gegen einander über sitzende Personen dereinen Gruppe reichen ihre Trinkschale hin, während eineGöttin mit gewaltigen Schwingen eingiesst. Auch das Bruch-stück des letzten Paars bietet einen Arm in derselben Hal-tung dar, als ob die Person sich wollte einschenken lassen,und Amphitrite und Hestia , welche nur durch die zum Dio-nysos gehörigen Horen getrennt sind, halten ebenfalls ihreKylix hin. Neben der Mundschenkin ist ein H sichtbar;also wohl von HEBE übrig. Flügel der Hebe kommen bei
2) Muse'e Blacas pl. XI, 2 hält Thetis, von Peleus verfolgt, ei-nen Fisch in der Hand, eben so zwei Nereiden, die bei dem Kampfedes Peleus mit der Thetis zugegen sind , im Mus. Etr. de Luc. Bo-nap. n. 1183. So hält Poseidon einen Fisch in der Linken , in derandern Hand einen Dreizack an der Sicilischen von James ChristieDisquisitions upon tbe painted Greek vases 1825 pl. 12 herausgege-benen Vase, wo zugleich Herakles und Hermes erscheinen.