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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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454
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454 Odysseus und der Schatten des Tiresias .

hinter sich wendet. Polygnot hatte diese beiden Gefährtendes Odysseus als Träger der Opferthiere gegen das Endeder Wand, entfernt vom Opfer im Mittelpunkte gemalt, undbei dem Opfer erwähnt sie Pausanias nicht wieder. Diesswürde an sich nicht eigentlich beweisen dass sie nicht zumandernmal im Gemälde vorgekommen wären. Pausanias könnte sie hier als schon gemeldete Personen übergangenhaben, so wie er auch bei der Grube von den Opferthierennichts sagt, deren Köpfe doch Polygnot nach höchster Wahr-scheinlichkeit ebenfalls hinzugefügt hatte. Aber um eineGruppe zu gewinnen, hatte Polygnot andre Personen gewählt,und er bedurfte daher des Pcrimedes und Eurylochos hiernicht. Ja diese hätten ausserdem dass unnölhige Personen vonder alten Kunst streng ausgeschlossen wurden, an der Seitevon zwei Schatten augenscheinlich eine falsche und störendeWirkung gethan. Elpenor nemlich und Antikleia umgebenanstatt jener Beiden den Odysseus, Elpenor stehend, dieMutter sitzend. Polygnot folgte auch darin dem Dichter.Bei Homer sind diese beiden Schatten ganz hervorgegangen,Odysseus hat die Gestalten erkannt, mit Elpenor Worte ge-wechselt, dessen Eidolon unterdessen er selbst das Schwerdtüber dem Blut hält, neben ihm (izepw&ev) allerlei zu spre-chen fortfährt, bei dem Anblick der Antikleia hat er geweint,aber sie dennoch zum Blute nicht zugelassen. Nur in ei-nem Umstande gieng der Maler über den Ausdruck desDichters hinaus. Dieser sagt von Odysseus nur, er sassmit gezogenem Schwerdt und liess die Schatten sichdem Blute nicht nahen. Polygnot gab diesem Acte des Ab-wehrens einen kräftigeren Ausdruck; er malte den Odys-seus hockend am Rande der Grube und das Schwerdtdarüber haltend, indem Tiresias eben hervorgieng: 6x).<x-govia inl zoig noaiv , e%ovTa vntg zov ßö&gov zo £/-(fog ' aal ö /udvzig T sigeolag ngosioiv Inl zov ßö&QOV.Also eine von dem Vasenbild durchaus verschiedene Figur,so dass, da auch die Nebenfiguren verschieden sind, zwi-schen dem Polygnotischen und diesem nichts übereintrifft als