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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
Entstehung
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459
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Odysseus Akanthoplex *).

Taf. XXX, 1. 2.

Eine sehr seltene und wegen der Tragödie nicht un-wichtige Vorstellung enthält die Vasensammlung von dHan-caville T. 2 pl. 27 (der Ausg. von David 29). Ein Schill'landet; nur zwei Schiffer sind darin, wovon der vordereden Anker befestigt, der andere noch das Ruder führt. Überdiesem Letzteren schwebt ein Vogel, der eine Art rundenSeefisches mit einem langen, aber nicht geraden, nach untengekehrten Stachel in seinem Schnabel hält. Odysseus also ist es welcher durch den Stachel des Roggen (TQvyiuv)tödtlich verwundet wird. Auf einem Felsen am Meerufersitzt, der Landung aufmerksam zusehend, Penelope . Sosass sie, denkt man, häufig am Strande, getreu dem Gat-ten auch in seiner zweiten langen Abwesenheit, und schautenach dem Meer aus, wie Philoktetes auf seinem Eiland.Die gewöhnliche Sage ist dass der Stachel des Roggen) derbesonders schmerzlich und gefährlich verwunden soll, ander Spitze einer Lanze, die der eigene Sohn Telegonos ohneihn zu kennen gegen den Odysseus' r schleuderte, dessen Todveranlasste *); und diess befolgten wahrscheinlich die Tra-giker, Sophokles und Chäremon und Apollodor von Tharsosim Odysseus Akanthoplex und Traumatias, früher die epischeTelegonee von Eugamon. Die Tragödie des Sophokles hiess

®) Bullett. d. I. a. 1833 p. 116 s.

1) Lycophr. 79598. Nicandr. Ther. 835 cf. Schot. Oppian .Hat. II, 497. Eustath, Odyss.XI, 133 p,1676, 42. Dict. Cret. VI, 15.