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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
Entstehung
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488
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König- Arkcsilaos als Silphionkändler *).

Taf. XXXIV.

Diese Vase, aus Vulci wie die vorhergehende, hat inden Monumenten des archäologischen Instituts denselben Er-klärer gefunden als diese J ). Was abgewogen wird, ist abernicht Wolle, wie von ihm angenommen ist, sondern Silphion.Silphion ist Assa foetida und diese findet sich bei allen Mate-rialisten in unregelmässigen und zusammengedrückten Mas-sen, also in einer Gestalt welche mit denen der alten Zeich-nung sich wohl verträgt. Über die Pflanze selbst und dieAusfuhr derselben im Handel muss ich indessen auf dieneuesten Untersuchungen verweisen * 1 2 ). Eine übersehene

ö ) Rhein . Mus. 1836 Bd. 5 S. 140147.

1) Mon. d. I. I lav. 47 Annali V. p. 5664. Cab. Durandn. 422, [Micali Mon. ined. tav. 97, Inghirami Vasi Fillili T. 3 tav.250 (der p. 102 s. Einwendungen gegenArkesilaos macht) , PanofkaBilder antiken Lebens Taf. 16, 3. Die Vase befindet sich im Münz-cabinet der königlichen Bibliothek zu Paris (angekauft für 1050 Fran-ken), eine ziemlich tiefe Schale, von einer Feinheit des Ausdrucks inder Zeichnung die im Stich nicht vollkommen erreicht ist].

2) Tbrige Cyren. p. 20415. Böttiger in Okens Isis 1829 S.517 oder Verm. Schriften 3, 431, Schneider im Wörterbuch, [Hüllmann Handeisgesch. S. 2427. Fr. Creuzer in der deutschen Vier-teljahrsschrift 1838 II, 26, wo er von diesem Gefass spricht und derobigen Erklärung vor dem Verkauf der Wolle den Vorzug giebt,spricht vonKlumpen von Kleien worin der Silphionsaft eingeknetetworden, und fügt hinzu:Bei Griechen und Römern war das Silphium ein kostbares Gewürz und ein theures Arzneimittel, Apiciusder Kochkünstler kannte beide Arten , die Asiatische und Afrikani-sche (die Asiatische bei Arrian Ifl , 26 vgl. Ritter über AlexandersFeldzug am Indischen Kaukasus S. 18, Burnes Reise nach Bokhara