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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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507
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Gespräch *).

Die Inschrift an dem Halse des Gefässes ohne alle Fi-guren Mon. inöd. [T. I] tav. 39 hat allem Anscheine nach ihrenbestimmten Zusammenhang, obgleich sie durch ihre regel-massige mäandrische Vertheilung zugleich die Stelle einesOrnamentes vertritt. Gerhard macht im Rapporto intornoi Vasi Volcenti p. 188 not. 789 die Bemerkung dass derAnfang nicht bei dem Henkel zu nehmen sey, sondern durchdas Zeichen vor dem zweiten KAA02 bestimmt werde,wonach folgender Zusammenhang entsteht: KAA02 NI-KOAA A0P00E02 KAA02 KAMOI AOKEI NAlX ATE PO 2 T1AI2 KAA02 MEMNON KAMOIKAA02 4>IA02. Wie abgemessen die Inschrift vorge-zeichnet war, sieht man daraus dass der Raum zwischenden Palmetten, während er zwölfmal ausgefüllt ist, einmalleer übrig bleibt. Aber sonderbar ist es, theils dass dieserleere Zwischenraum vor und nicht nach dem Schlüsse derInschrift gelassen ist, theils auch dass man nicht bei demHenkel zu schreiben anfieng. Doch gienge man von da zulesen aus, KAA02 &IA02, so würde A>IA02 zum Na-men, zu einem Namen der seiner Form nach ohne Beispielnoch Analogie seyn dürfte. Bei der Erklärung kommt esauf XATEPOS an. Dieses veranlasst uns, vorausgesetztdass die Inschrift unverfälscht von einem Griechen herrührt,entweder mit Gerhard (p. 80 not. 172, p. 82 not. 145) eineAnrede an den Nikolaus und das Lob zweier Jünglinge,Dorotheos und Memnon anzunehmen, oder Rede und Ge-

#) Annali d. I. 1833 V p. 23537.