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3 (1851) Griechische Vasengemälde / erklärt von F. G. Welcker
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Schildstechen in Argos .

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ganz sittig bekleideten Mädchen, die eine eine Tänia, dieandre einen Myrtenkranz und dazu eine Trinkschale haltend.In eine ganz ähnliche Trinkschale giesst die Erste von Bei-den dem vom Kampfe ruhenden Sieger ein; die Andre abersetzt nicht ihm den Kranz auf, sondern hält diesen in die Höhe,indem sie zugleich hinaufschaut, als ob er bestimmt seyauch an der Säule, an der Volute oder auf irgend eine an-dre Art aufgehängt zu werden. Sind diess Mutter und Schwe-ster oder zwei Schwestern des Siegers, so steht hinter derWein eingiessenden Figur noch ein Jüngling, der einen Vo-gel hält, ganz ähnlich wie Taf. 21 eine von drei Bacchischen,aber natürlichen fast durchaus gleichenden Personen. Indiesem Gemälde nemlich, wie auch in den beiden auf denSchildkampf und den Preisschild bezüglichen, ist der Cha-rakter älterer Vorbilder verflacht oder abgestreift, bei einemnunmehr vorherrschenden Geschmack am zierlich Gefälligen,in einer anmuthigen Oberflächlichkeit, Leichtigkeit oder Flüch-tigkeit untergegangen.