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Theilgen bestehen, durchweiche sie den Urin ge-waltig treiben; sind deswegen ein sonderlichMittel wider den Nieren- und Blasenstcin,Vecschliessung des Harns, befördern die mo-natliche Reinigung der Weiber, werden als Theeinfundiret und gebrauchet. Siehe Bidens.
Aa 'ios, ’Akoiäios , Dt ventris, einer derdermassen ausgezehret, daß es scheinet, als ober gar keinen Bauch hatte. gal. 1. 4 . de, Hipp.& Pl. Decr. c. 4.
Acolalan, ein kleines Thier in Madagascar,das sich erstaunend vermehret; und zerfrißt Ge-räthe und Kleider; anfangs ist es sehr klein, eswird aber so dick als ein Daumen. Endlich wach-sen ihm Flügel, wornach es zwar nicht gefährli-cher, wohl aber durch sein Herumschwärmenvcrdrüßlicher wird. Allgemeine Historie derReisen rc, Vi II. Band p. 575.
Ac'one,'Ax.ovn, ein VPcQfiem, ingleichcnein Ball oder auch ein Morset. m??ocnA-rez braucht dieses Wort in zweyerley Bedeutung4.deR.V. I. A. 1.123.& 1 . de visu III. 7.
^omkmn,Eljenl)ük!ein,ein giftigesKraut,mit fünfblätterichten geschlossenen Blumen, blauund gelb blapoll. Das Gift bestehet in des Krau-tes beitzender Wurtzel und dem beitzenden Saf-te, in der Blume Honigfache. (Nefario.)
Aconitum heliantemum eanadense, ihreWurtzeln sind dick und fleischigt, haben kleineFäserchen, die sich weit ausbreiten und ein rech-tes Gift sind. Diese Wurtzeln treiben sehrbreite Blatter mit drey Spitzen, und von einemschwärtzlichen Grüne. Diejenigen, welche aufden Stengeln wachsen, 7 oder 9 an der Zahl,sind sehr cingeschnitten und viel tiefer, so wiesie an das Ende kommen. Die Stengel erhebensich 5 oder 6 Fuß, sondern sich in viele kleineZweige ab, und endigen sich mit breiten gelbenBlumen, welche gemeiniglich 10 oder 12 läng-liche Blatter haben, die ein wenig von einan-der abgesondert sind. Allgemeine Historie derReisen rc. XVIII, Band pag. 243.
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Aconitum Canadense baccis niveis & rubris,wachst in den Gehvltzen des Landxs und an be-deckten Orten. Es ist nach Franckreich verpfla»-tzet, und treibt im Frühjahr einen Stengel eine»Fuß hoch. Ihre Wurtzel ist schwartz und erstrecktsich weder in der Tiefe noch in der Breite, sonder«treibt eine Menge Fasern, die sie sehr starck an dieErde heften. Ihre Blätter gleichen dem Wein-laube, sind aber viel kleiner, viel runtzlichter undvon einem duncklcrn Grün. Im Monate Maybringt der Stengel Trauben, mehr von kleine»Fädgen als Blumen. Wenn man sie indessen i»der Nahe ansieht, so unterscheidet man an jeder 6kleine wcisse Blätter. Eine kleine Beere, die in derMitten ist, hat anfänglich die Gestalt einer Bir-ne, sie wird aber rund, wenn sie grösser wird.Ihr äusserstes Ende ist mit einem purpurfarbe-nen Puncte gefleckt, so wie auch der ziemlich lan-ge Stiel, der sie hält. Man unterscheidet vo»diesem Aconit noch eine andere Art desselben Lan-des, deren Blumen roth sind, weil man sonst kei-nen andern Unterschied daran mercket. Allgem.Historie der Reisen rc. XVIl.B. p. 243.
Aconi'um hyemale, s. Hellebroides.
Aconitum racemosum, s. Christophoriana.
Aconitum salutiferum, die unschädliche Artdieses Geschlechts.
Acontia, die in Ceylon und sonst in denenIndien befindliche Schießschlange, wie sieihrer Geschwindigkeit halber also gencnnet wird.aetiüs Senn. 13. c. 17. beschreibet siegrün an Farbe, und sehr schmal am Kopf undGchwantz, in der Mitte ist sie dicker, weil sieMäuse, auch kleine Vogel verschlinget und ver-dauet. Sie wohnet auf Bäumen und nähretsich mit Eyern der Dögel und Gewürme, welchesie gantz verschlinget; sie ist so wenig giftig,als alle übrige Schlangen. Bey dem aetiohelft sie Cenchrias, weil sie die Farbe derer Hir-senkörner am Bauche hat. Sie wird anch Ja-culum, Sagittarium, Chersidnmi, Serpensvolans oder miliari? genennct,
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