Buch 
Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
Seite
249-250
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auf den Seiten aschgrau und an dem Baucheweiß; hat nahe am Kopfe 2 Flossen, eine aufdim Rücken, 2 am Bauche, eine bey dem Hin-tern, und 2 die den gleichsam von einander ge-theilten Schwantz machen; In der Medicinist sonderlich das Fett davon gebräuchlich, wi-der die Wundmähler und Flecken, so nach denPocken übrig bleiben; hauptsächlich aber wirdes wider die Felle und Flecke der Augen gelobet.

Ascia, heist zwar ein Beil oder Ast, be-deutet aber auch die Art eine Binde um denSchaden also zuführen, daß die Circkel ein we-nig abweichen und sich gemächlich überschnei-den. Deutsch die Hobelspän Binde, sie istungefehr 4 Ellen lang und 2 Querfinger breit.gal. L. 3. de Fract.

Ascitei,AtrutryiS) die des

Unterleibs, stehe Hydrops.

Asclepiadae, alle Aertzte die von des aesco-lapii Nachkommenschaft waren.

Asclepiadea Ars, des aesculapii Kunst,als ein Beynahme der Artzeneywissenschaft.

Afetepias, siel)!' Vincctoxicum, weil dieserNahme in den Ofsicincn gebräuchlicher.

Asltpias aizoidcs, das ferre Aesculap-kraut; Es gehört unter die so genannten fettenoder saftigen Kräuter, derer Blätter nicht leichtewelcken. Die Bluine ist besonders schön,bestehet aus einem regulairen fünfmahl tiefbisaufden Kelcheingeschnittcnem Blatte, welchemit Haarenhaufen bewachsen. Die Fruchtca-psel hat wollichten Saamcn in sich. Ein inWinterhauscrn auf zu behaltendes Kraut.

Ascijrmn, fremd Johanniskraut, vonwelchem es doch wegen feiner fünffachen Frucht-hülse unterschieden ist. Die Blumen sind fünf-blatkerichtregulair. EinStaudeugewächse.

Rellerwürm, Schaben, Assel-wurm, Eselgen, Tausendfuß, ist ein be-anntes Ungeziefer, werden auch Millepedes,

nisci, Porcelliones, Scolopendrae terrestres

«nb Fabae, senannt, ingleiche« vvm kargel-

lo empirico, Cutiones; sie öftren, verdün-nen, zertheilen, befördern den 0, sind widerdie Gelbesucht und Bräune gut, rc. voll gr.x. bis xv.

Asdli , kleine Muscheln aus dem Geschlechtderer Porcellanen mit breiten Querstrcifen.Die Eselgen. rumpii. p. ng.

Afillm, Stockfisch. Ein Seefisch mit dreyFloßfedern auf dem Rücken, worinnen diesesGeschlecht von den übrigen Fischarten sich un-terscheidet. Cablitau.

Aßi Lapidis Fios, Aßa Petra, eine Art fres-sender Steine, beym dioscor. L. 5. c. 133.agricola de Nat. Fossil. L. X. p. 689- hältdavor, es sey dieser Stein eine Kobaltart gewe-sen, und henckel Pyritol. hält es vor einenArsenicalifchen Kieß, weil dieser Stein nachplinii Beschreibung die Cörper derer Todtenzu verzehren vermocht, dahero er auch Sarco-phagus der Fleischfressende genennet wor-den, und Sarge, zu baldiger Verzehruug derLeichen aus solcher Materie gemacht worden.

AJilus , Oestrum, Tabanus, Breme, einsArt Fliegen, welche durch ihren Stachel mitdem Stiche zugleich Wurmeyer in die Höhleder Thiere oder in ihre Haut legen, davon her-nach wie bey den Schöpsen und Hirschen in derNase, bey den Pferden im Afterdarme, denKühen unter der Haut Würmer wachsen unddie Thiere oft davon erkrancken und sterben.Const unnaei Iter Lapponieum,

Aßnm, der Esel, ein bekanntes Thier. DieMilch davon giebt gute Nahrung, und wirdtreflich wider das Abnehmen und die Schwind-und Lungensucht gelobet. Lindert auch über-! geschlagen, die Schmertzen des ZipperieinAjDas Blut wird von» AR tmanno tcibfr dieDollheit und Unsinnigkeit gelobet; und zwarfolgender gestalt: man öffnet dem Esel eineAder Hinterbein Ohre, last das Blut in ein sau-ber Tüchlcin laufen, und läst es trocknen, dennnimmt man ein SkückleM von diesem Tuche legtL 3 es