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«neiiTatie Tage durch den Zu-und Abflußerneuert werde, daher zu hoffen stehet, es wer-ke durch dünnes Waffergeträncke ein durchsich-,iges Augenwasser verschaffet werden. AndereMgenfiecke find beständig, und steigen oderDn nicht. Diese find ein Anfang desLlaurs oder der Verdunckelung des crystafli-m Cörpers. In diesem Fall hilft nichts,Mrn es muß gewartet werden, bis der Cry-Mucörper vollends verdunckelt und zur Ope-ration des Staars tüchtig werde. EndlichM es auch schwartze Flecken vor dem Auge,dir nicht allemal bemerckt werden, und sindSufäffe des Schwikldels. Siehe Vertigo,Scotemia.
Mttdaroßs , WictSagocrts, Öst6 Äusserstender ^ststi'e der Augenliedcr nach bösenDem. Wird wie Alopecia curiret, wovon«»feinem Orte.
Madracium, stehe Recipiens, wird besserMatracium geschrieben, welches siehe.
Madrepora, ein Gtrinaittga- Geecör-per, welcher auf dem Grunde der See sitzetundnrhst andern Steinpflantzen bey dem Co-rallkUMge zum Vorschein kommt. Er beste-ht aus Sternförmigen Röhren. Herrkeaumuk glaubt,es wären dergleichen Gee-köW nicht sowohl Pflantzen, als Gebäude!taw gesellschaftlicher Seewürmer. Wir sind»ch nicht davon überzeuget, und lassen die Ma-toperm nebst denen Tubularien ' noch unter^Cmllen stehen. Siehe Corallia.
Mama, ein bunter Seefisch, und wie einige«mein Geschlecht der Heringe; er ist auf«! c , (e "nein runden, schwarßen oderMblcnien oder gelben Flecke gezeichnet, auchl Ms über den gantzen Leib mit allerhand»n bum gescheckt.
Magnlep, ober Semen Magaleppre, ist ein»nvc'iklm-.enFrüchten, welcher einem Kirsch-e ma-k unähnlich scheinet, lieget in einer-und sehr dünnen Schaale, und wird am
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meisten aus Engeland,Franckreich undTeutsch-land gebracht, und von denen Materialistenverkaufet. Es müssen aber diese Körner nochfrisch, dick und grobkörnicht, von der auffernSchaale gereiniget, auch eines guten Geruchsseyn, anders dienen sie nicht: werden von denParfumirern zu denen wohlriechenden Savo-netten gebraucht.
Magdalion, MetyJetAsov, Magdaliones,eine Rolle pstaster, ist, wenn ein Klum-pen Pflaster in Rollen formiret wird; ist de-nen Apotheckern und Chirurgis eine bekannteArbeit. Hierunter werden auch die Gchrve-felstangen oder sollen verstanden.
Magißerialia medicamenta, oder auch usua-lia, werden diejenigen Artzneymittel genennet,welche von den Medicis zu jedermanns und täg-lichem Gebrauch in der Apothecke verschriebenwerden.
Magisterium, ist ein Chymisch Kunstwort,und wird voll denen durch eine Solnkion undPracipifation bereiteten Pulvern genommen.Sonsten werden auch Restnw und Extracta re-sinosa hierunter verstanden. In den Offici-nen findet man folgende Magisteria, als:
Magisterium Coralliorum , darzu R, grobpulverisirte rothe Corallen q. pl. giesse destillir-ten Weineßig drauf 4Queerfinger hoch, darnachwird sich eine grosse Etservesccnx begeben: wennsie aufgehöret, gieß den Eßig ab, und wiederfrischen drauf, dieses wiederhole so lange, bisdaß das Wesen der Corallen gantzlich aufgelö-set ist. In die durch Löschpapier geseihete So-lution tröpfle Oleum Tartari per deliq. sowird sich auf dem Boden ein sehr weiffes Pul-ver, nehmlich das Magisterium präcipitiren,solches wasche 5. bis 6. mahl in reinem V ab,laß es trocknen, und heb es auf. Cs wirdihm eine Hertzstarckende und erfreuende Mastzugeschrieben, soll dem Gisst widerstehen, ver-stopfet die rothe Ruhr und alle Blutstürtzun-gen, wird von )ß, bis Zj 3 . gegeben.
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