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Tlieriac. Mithridat. Confect. anacard. &c.Diese, indem sie gckäuet, oder nur im Mundeherumgeweltzet werden, machen, daß die 6lan-dnlrs salivales von der steten Bewegung derKiefer gcdrücket, und der Speichel heftig aus-gepreiset wird. Sie thun vortrefflichen Nutzenwider verletztes Käuen von einer Lähmung desUnterkiefers, wider Zahnschmertz und Haupt-weh.
Mafiiche, Mastix, stehe Lentiscus.
Maßichina , Mastipkräurlein, ein Krau-tergeschlecht, dessen irregulaire einblatterichteBlnmgen circkelweiß um den Stengel stehen( verticillatse.) Dieses Kräukgens Verticil-len sind wollicht, in welchen sich die Blüm-gen verbergen und kauin sichtlich sind. Esfolgen vier blosse Saamen; wiewohl dasKrautgen sich besser aus den Aesten vermeh-ren last.
Mater Aura, das harte und
Mater pia, das dünne Hirnhämlein,werden auch Menniges genannt, sind besonde-re Decken, welche unmittelbar unter dem Cra-nio liegen, und das Gehirn umwickeln. Sie-he Encephalon.
Mater dura, und Meninx crasiä, harteoder dicke Hrrnhamlem, ist ein dickes zu-nächst unter der Hirnschaale liegendes Haut-lein, so das gantze Gehirn, das Rnckmarckund die grosse Nerven einhüllet, oben wirdes mit der Hirnschaale, durch Hülfe unter-schiedlicher Faserlein, fest verbunden, beydem Grunde hanget es sehr genau an denBeinen an. Der Nutzen dieses Häutleinsbestehet darinnen, i) daß es das Gehirn, dasRückenmarck und die grösseren Nerven bede-cke, 2 ) verhindere, damit nicht das Gehirnbey einer heftigen Ausdehnung an die nahge-legcnen Beine angestossen werde, z) mit feinerVerdoppelung verhüte, daß nicht eine Seitedes Gehirns von der andern, oder das Hirn-lein von dem Gehirn möge gcdrücket werden,
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———^und 4 ) daß es das Blut in seine
nehme, und vielleicht durch eigene
ziehung dessen Bewegung befördere. tzch
Encephalon.
Mater perlarum, Perlmutter, Ich,het aus grossen, breiten, äusserlich grauen Oungleichen, inwendig aber weißglachASchaalen; die Perlen wachsen an der,Winnern Flache, und sind eigentlich dechil«Exostoses, oder Geschwülsten. Siehe Lgarita;. Sie kommen an Kräfte» den ft-len sehr bey ; die Dosis der präpariita ist3ß- bis 3ß- und wird das bekannte Speri.ficuin antifebrile davon gemache!, äusserlichaber kommt sie unter das Unguentum Ki-hili.
Materia, die ülaterie, das NIMMerste Wesen aller erschaffenen Dinge.
Maieriamedka, der Umfang aller helfen-den oder schadenden Dinge in derArhinchtiss,wie solche von dioscoride vAjj iarpixigenennet worden.
Materia perlata, diese wird gemacht«das Wasser, so zur Edulcoratio» des Autinia-nii Diaphoretici gebraucht werden, eoapMund durch wiedcrhohltes Ccystallisircngebracht wird, daß es ferner nicht cryssaMwerden kann, so wird es sodann mit Acetodestillato pracipitirt. Es hat eben dle.Wund Tugenden welche das Antim. Diapfior-hat. Dosis gr. x. ad )j. t
Materialista , ein SpecettslM" khwelcher mit den zur Medicin gehörigen mk«»'dern Waaren handelt.
Mathesis , die Lehre vonCörper unter einander, mit bündigensen, von dem Zusammenhang der Dmge e»ter einander auf ihre Würckung, daha-^tliodns Mathematica , so wie sie min^ >der Artzneykunst angenommen worden, ^'ist zu beweiftn, wenn aus einem berateoder auch einstweilen vor wahr «"3^