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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
Entstehung
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1367-1368
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f. Pii. ad pond. gr. j. D. 8. 20 Stückauf einmal.

In specie aber dienen das Blut zu verbessern,mancherley Decocta und Kräuterweinc ausMarrub. rubr. Roremarin. Calaminth. Salv.Lign. Sancti, Juniper. Herb. Scord. Veronic.Heder. ^ßr. Fumar. &c.

Mentagra, , öte RrälZe, Rcuide ötnRinn, hat mit der Krätze einerley Ursachen undCur, davon am bchörigen Ort zu sehen.

Mentavaza, ein Vogel aufMadagascar, hateinen vortrefflichen Geschmack, einen langen ge-krümmten Schnabel, und lebet aufdem Sandeam Meere. Seine Farbe ist grau und seine Grö-ße ungefehr wie eines Rebhuhns. AllgemeineHistorie der Reisen rc. VII Band p. 576.

Mentha, MÜntze, derer sind vielerleyGattungen, als

Mentha acuta , SpltzMUNtze, und Men-tha crispa, Rrausemuirye, sind beynahe inallen Garten bekannt, und dem Magen undMutter gut, dienen wider Schlucken, Bre-chen, Blähungen, Schmertzcn der Gedärme,Reiss'ir im Leibe der junge» Kinder, Schwin-del, Hauptweh, weiffen Fluß, todten dieWürmer.

Mentha corymbifera minor, siehe Agera-thum.

Menthaßrum , Mentha sylveflris, Menthacaballina, Roßmünye, wllde Nmnye,hat viel größere Blätter als die zahme, welcheauch inchr haaricht und weißer zu seyn pfle-gen. Die Stengel sind einer Ellen hoch, dieBlumen ähricht, einer purpurbraunen FarbeAnd starcken Geruchs; wächst hin und wiederauf den Brachackern. Wird wider Engbrü-stigkeit und Leibschmertzen gelobet, der Saftdavon in die Ohren getröpfelt, vertreibet dieOhrwüriner.

Mentigo, ist eine Kranckheit der Schaafe,und eben das was Mentagra bey dem Men-schen. COL. 7. 5.2I.

Mentula, s. Penis. ' '

Mentum, das Rinn, ist das ui| ((r(ilUnterlippen gelegene Theil, davon das mdem Kinn gelegene fiel schichte Theil, dastcrkinn oder die Unterkühle genemict wird.

Menyauthes, ist der Nahme, wo,»,! s,Wge Methodici den Biberklee Trifolium ilbiinum belegen. Es ist aber besser, die in diOffieinen gewöhnlichen und bekannten Wirkbeyzubehalten. Siehe Trifolium.

Mephites, Metpiijf, der Gestanck wn «.gebranntem Schwefel.

Mercurialis, Brassica canina, Singcltot,Scheißkraur, Clyftierkraut, MffimlchScheisimelde, Hrindsmelde, Gpecknichde, ein Kräutergeschlecht mit mämiiichm Eweiblichen Blumen,' die sich auf vaschiL»Pflantzen befinden; dahero die so»sr giNwTesticulata oder männliche Mercurialis t'idbilliger das Weibgen heiffen muß, weil snFtchttragt, dahingegen die männliche eine Acht! mitMehlfächern, aber keine Früchte hüt. W

fet in ungebauten Feldern undWeinbergk»,blüht fast den gantzen Sommer durch.Arten werden ohne Unterschied gebrach!gehören unter dit erweichenden Species.hat davon die V und das Mel.

Mercuriale, Mercurialia, ist «in ?«it,welches allen den Medicameittei»wird, .welche aus dem Mercurio berciletoder davon Theil haben, wie der Cinnabaris

\ntimonii und nativa, und alle slnlwt'® 1mrialische Artzeneyen; deren einige unter fzcndcil zu finden. .,

Mercuriale Cingulum, ein MM'»icber Gürtel oder Gurr; dieses D'''witung siehe unter dem Titul bues veners.

Mercurius, (Quecksilber, denmter dem Nahmen HydrarZpua uu ^

;entuin vivurn bekannt gewesen. y l(L tjyrici haben den Planeten Mercunum

:ben die Art, wie sie allen Metallen ei