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j^fitTon einander klebende Saamen fol-wachst häufig auf den Pyreuaischen Ge-igen, und blüht im May. Die Wnrtzel,Radix Meu, Bärrvurczel, iftstttcmofficinal,(int ist eine lange Wnrtzel, welche oben einen«ufm dünne Fäserlein, einem Bartegleichzu-faminci,geltet, zeuget, auswendig braun und«k Listn-fleckigt, innwendig aber weißlich an-pscheii, ain Geschmack der Angelicwurtzel nichtschr ungleich, doch nicht so scharf, und einesKchdringenden Geruchs, welcher etwas liebli-ha als vom Liebstöckel ist: und weil man sieM die Gebähiinutter zik^ brauchen pfleget,teirt sie auch MmrerwMH und Hertzwurtzgcmnet. Sie erwärmet Magen und die«iiftm Viscera, absonderlich auchdie Mutter:fü ist wider das Aufstossen des Magens gut,ftilki Leibesfchmertzeu und Bauchgrimmen,«chnilich die grossen Mutterschmertzen auchim im Munde gckauet, treibet auch Schweiß»Eft, befördert den Urin und Stein, be-siPi auch die Lunge von allem Schleim.
Mim palußre, ist nichts anders als Tlr^s-ke>Mn Oelsnitium, (Dd'ßNtkZwurtzel, die«ichze Umstelle, deren Blatter eine Milch beysich führen, wodurch sie nach tournefort.
%kn, von dencil übrigen Unibellen entschie-lai wird.
Mtzmum, siehe Chamxlxa germanica,item Thymeka.
Niaßnn, der Ausfluß eines krancken Cör-durch welchen ein gesunder, dafcrne erM kranckliche Safte hat, in gleiche Leiden-sch-fi verfällt.
Blende, eine unhaltige Bergart,iE aiii Angrif, splittcricht, brüchig von ver-Mkiirr Farbe; silberfarbig oder Katzensil-kl, goldfarbig oder Katzengold, roch, bunt-blryfarbig rc.
heym n a r v a e ° und auchsoI? innfcIirf;c Bewegung des Geblüts,gilben flüchtigen Theilen und der in
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den Lungen dazu stossendcn Luft verursachtwird, und eben diejenige ist, so andere die Fer-mentation oder Rarefaction nennen.
Microcoßnus, hei st eigentlich die kleinettMf; in der Medicin wird hierdurch derMensch verstanden.
Microlevconymphaea, Morsus ranx, kleineweifse Seeblurne. Im Frühling und an-gehenden Sommer sind die Teiche und La-chen oft mit diesem Kraute gantz bedeckt, des-sen Blatter sind rund, Nierenförmig und habeneine weiffe dreyblakkcrichte Blume, worauf einesechsfache trockene Fruchtkapsel folget.
Microphthalmus, hcist derjenige, welchervon Natur kleine Augen hat.
Microrchiäes, werden diejenigen genannt,welche gantz kleine Hoden oder Testiculoshaben.
Microfcopicae Observationes, Betrachtun-gen der kleinsten Thiergen oder Theilgen desCörpers, durch Vergrösserungsglaser, wie
LEEUWENHOECK, HARTSOECKER, VALIS-NXERIUS, MUSCHENBROECK und ClltbCCC
mehr gethan, und die kleinen Saamenthier-gcn, die kleinen Oefnungen der Haut und der-gleichen beschrieben, den Circul des Bluts inFischen gewiesen, die Formen derer kleinenGtaubgen in den Antheris der Blumen gezei-get, wodurch viel schöne Wege zu neuen Erfin-dungen gebahnet worden.
Mkrosplnjctos, Mu^ou-tpvfira, einer dereinen kleinen und schwachen Puls hat. i>io-SCOR. 1 . s. C. 17.
Mi&us ementus, das 2Motl>u'i>cn, blu-tiger «Aarn, ist, wenn nicht nur der Urinmit Blut gefarbct abgehet, sondern auch wah-res Blut durch eben denselben Weg abge-führet wird. Die Ursach ist mancherley,entweder eine Zerreißung der Blutgefäße inden Nieren, Blase und Harnröhre, vomStein oder anderer Art entstanden; oder vomUeberfluß des Bluts, so sich einen Ausgang
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