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Johann Jacob Woyts ... Gazophylacium medico-physicum, oder Schatz-Kammer medicinisch- und natürlicher Dinge ... / Johann Jacob Woyt ; mit Fleiss übersehen, verbessert und vermehret von Johann Ernst Hebenstreit
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1391-1392
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Metallica vitriola, seu Atramenta, Vi-triol, Vitriolum Veneris seu Cupri,Kupfervitriol, Vitriolum Martis seuFerri, Eisenvitriol.

Terrae, ££rt>en.

Architectonicx , Bauerden, Calx,Gypsum.

Ti nctoria; , Farbererden, als Odira,Umbra &c.

Fullonia:, Walck- und Waschcrden.

Mediex, heilsame Medieinalerden.

Lapider, ©feine.

In liratis, die in grossen Flvtzen brechen,als Saxum, Marmor.

In partibus, einheln brechende Steine.

Frnniorpbi, Bildersteine.

Amorplii, ungebildete Steine.

Colorati, farbigte oder edle Steine.

Miner alogia, Ordo fossilium, die Ordnungder zur Erde gehörigen unbelebten Sachen, oderder Foßilien. Hievon hat Herr Richter inseinem Museo folgende Gedancken:

Mineralogia heist die Kenntniß von gutenOrdnungen in dem Foßilienreiche, durch Aus-druck gewöhnlicher, den Bergwerckverstandigcnkundigen Worte. Wir haben uns hier der inunserm Crtzgebürge üblichen Kunstwörter be-dienet, obgleich zur Gnüge bekannt ist, daß ei-nerley Sache nicht einerley Benennung in ver-schiedenen Bergstadten habe. Diese Annwr-ckung wird uns, bey ihrer vielen, deren Ge-wohnheiten den unsern nicht gleich kommen,entschuldigen. Ausländische Gelehrte werdenes der Nothwendigkeit zuschreiben, daß vieleDeutsche Worte, die ihres gleichen in der altenRömischen Sprache nicht finden, ins Lateini-sche Übergängen sind. Man kommt ohnedemnicht weit in der Untersuchung, ob die Lateini-schen und Griechischen Worte der Alteu ausunsere Bergarten sich jederzeit schicken, und wel-chen unter allen sie sollen zugeeignet werden.Wer saget uns für gewiß, was der Alten Cad-

mia, Lapis Asius, der AmiantVn^r munter die verlohnten Sachen rechnet, der Gnaher, welchen punioj Dracheuklutlief, unter den Edelsteinen, Anthrax, Astroko.lus, Asteria, Murrha, Sagda, was mim«Erden, Tunnltus uttbAmaufis, Terra MelkPnigites, und viele andere Dinge, dem k

PLINIO UNd DIOSCORIDE EmegWg K,

schichtt, in Vergleichung des Worts MkSache gewesen. Wir bemühen uns vergiß,den Sinn der Alten zu errathen. Ls ni mstentheils umsonst, alte Worte zu martmuttselbige solchen Stufen beyzulegen, die uchiLandern allein eigen sind, und den Röm«»bekannt gewesen.. Deswegen sind die MCobaltlium, Bismuthnm, Quarzimi, Spttlmm, von neuern Amoribus mit beut im»scheu Bürgerrechte beehret worden, mil m«i» der Ungewißheit lebet, ob diese FM,wtcr andern Nahmen ehedem bekanntMM.Dergleichen Worrstreitc zu vermeiden, unb i«mehrerer Deutlichkeit, wird jeder ©nifmrinung eine Erklärung, derer in solcher tw!»irrenden Wörter, nach fern Sinn deräuom,vorgesehet, damit Auswärtige, der ZtnMSprache unkundige . benachrichtig!! «tti»möchten, welcher Art gegrabencr DU ^oder jenes Lateinische Wort zukomme. ^Beschreibung von Farben, Wachsthum, ^stalt, Zusammenhange, und anderen antu-benden Eigenschaften eines natürlicher. NlBist dergestalt schwer, daß alle Grlchrtn« MTheil der natürlichen Historie,

Kräuter - und Bergverständige, über den ^gel deutlicher Wörter Klage zu schmißDannenhero der Sachen Dunckelheitbegreifliche, obgleich einfältige und M>l,^tige, Worte abgeholfen werden >nck ^es doch in der Conchylienhistorie»"""durchaus beliebet worden, daß |iwlt <!' ,von einem Schatten der GleichheitDinge benenne. Man nttterstchet »l

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